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Räume für Empowerment

Urbane und solidarische Landwirtschaft in Bogotá

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  • 516 stron
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In vielen Städten weltweit entstehen urbane Gärten auf Dächern, Brachflächen oder in Hinterhöfen, die Orte der nachbarschaftlichen Integration und interkulturellen Begegnung darstellen. Diese Gärten fördern eine Kultur des Selbermachens anstelle von Supermarktkonsum. Das Buch untersucht, wie sich für Frauen Räume für Empowerment eröffnen können, wenn sie sich in Stadtgärten organisieren. Am Beispiel der Gärten in Bogotá werden Potenziale aufgezeigt, wie Frauen neue Rollen einnehmen, etwa als Produzentinnen auf Regionalmärkten oder als politische Sprecherinnen für ihre Stadtviertel. Es bietet Einblicke in das Stadtgartenpanorama von Bogotá und zeigt neue Wege für alternative Ernährungsnetzwerke auf. Kolumbien ist ein eindrucksvolles Beispiel für urbane und solidarische Landwirtschaft, da die Geschichte des Bürgerkriegs und der Vertreibungen enge Verbindungen zwischen Land und Stadt geschaffen hat, die in den Stadtgärten sichtbar werden. Parallel dazu führt das Buch in Konzepte der Feministischen Politischen Ökologie und dekolonialer Ansätze Lateinamerikas ein und entwickelt eine Theorie räumlichen Empowerments basierend auf den Erfahrungen der Akteurinnen der Stadtgartenbewegung. Es regt zum Nachdenken an, wie nachhaltige Stadtentwicklung aus der Graswurzelperspektive gestaltet werden kann und was der Globale Norden von lokalen Initiativen im Süden lernen kann.

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Räume für Empowerment, Birgit Hoinle

Język
Rok wydania
2020
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Tytuł
Räume für Empowerment
Podtytuł
Urbane und solidarische Landwirtschaft in Bogotá
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Liczba stron
516
ISBN10
3962382178
ISBN13
9783962382179
Seria
Opis
In vielen Städten weltweit entstehen urbane Gärten auf Dächern, Brachflächen oder in Hinterhöfen, die Orte der nachbarschaftlichen Integration und interkulturellen Begegnung darstellen. Diese Gärten fördern eine Kultur des Selbermachens anstelle von Supermarktkonsum. Das Buch untersucht, wie sich für Frauen Räume für Empowerment eröffnen können, wenn sie sich in Stadtgärten organisieren. Am Beispiel der Gärten in Bogotá werden Potenziale aufgezeigt, wie Frauen neue Rollen einnehmen, etwa als Produzentinnen auf Regionalmärkten oder als politische Sprecherinnen für ihre Stadtviertel. Es bietet Einblicke in das Stadtgartenpanorama von Bogotá und zeigt neue Wege für alternative Ernährungsnetzwerke auf. Kolumbien ist ein eindrucksvolles Beispiel für urbane und solidarische Landwirtschaft, da die Geschichte des Bürgerkriegs und der Vertreibungen enge Verbindungen zwischen Land und Stadt geschaffen hat, die in den Stadtgärten sichtbar werden. Parallel dazu führt das Buch in Konzepte der Feministischen Politischen Ökologie und dekolonialer Ansätze Lateinamerikas ein und entwickelt eine Theorie räumlichen Empowerments basierend auf den Erfahrungen der Akteurinnen der Stadtgartenbewegung. Es regt zum Nachdenken an, wie nachhaltige Stadtentwicklung aus der Graswurzelperspektive gestaltet werden kann und was der Globale Norden von lokalen Initiativen im Süden lernen kann.