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Katharina von Bora

Geschichtliches Lebensbild

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Zur Zeit der Reformation umfasste Sachsen das heutige Königreich, den größten Teil der Provinz Sachsen und die thüringisch-sächsischen Staaten. Diese Region war seit dem Erbvertrag von 1485 zwischen den Ernestinern und Albertinern in ein Kurfürstentum und ein Herzogtum geteilt. Das Albertinische Herzogtum, auch Meißen genannt, umfasste die Städte Meißen, Dresden und Chemnitz sowie einen schmalen Streifen von Leipzig bis Langensalza. Das Kurfürstentum erstreckte sich mit Hauptstädten wie Wittenberg, Torgau und Weimar westwärts. Die Kursachsen betrachteten ihre Nachbarn, die nur herzoglich waren, mit einem gewissen Stolz und verwendeten einen alten Spottreim: „Die Meißner sind Gleisner.“ Katharina von Bora, Luthers Frau, stammte aus dem Herzogtum Meißen, während Luther selbst ein geborener Mansfelder und Bürger Wittenbergs war. Er beklagte sich oft über Herzog Georg den Bärtigen, einen Gegner der Reformation, der Luther verfolgte. Luther neckte seine Frau, als in Leipzig Gerüchte über seinen Tod verbreitet wurden. Im Meißenschen, hinter der Freiberger Mulde, lagen die Ortschaften Wendisch- und Deutschenbora, wo das Geschlecht der Bora seinen Stammsitz hatte. Von dort verbreiteten sie sich in verschiedene Orte Sachsens und führten im Wappen einen steigenden roten Löwen mit erhobener Pranke in goldenem Feld.

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Katharina von Bora, D. Albrecht Thoma

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Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Katharina von Bora
Podtytuł
Geschichtliches Lebensbild
Język
niemiecki
Wydawca
Culturea
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
162
ISBN13
9791041903917
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Zur Zeit der Reformation umfasste Sachsen das heutige Königreich, den größten Teil der Provinz Sachsen und die thüringisch-sächsischen Staaten. Diese Region war seit dem Erbvertrag von 1485 zwischen den Ernestinern und Albertinern in ein Kurfürstentum und ein Herzogtum geteilt. Das Albertinische Herzogtum, auch Meißen genannt, umfasste die Städte Meißen, Dresden und Chemnitz sowie einen schmalen Streifen von Leipzig bis Langensalza. Das Kurfürstentum erstreckte sich mit Hauptstädten wie Wittenberg, Torgau und Weimar westwärts. Die Kursachsen betrachteten ihre Nachbarn, die nur herzoglich waren, mit einem gewissen Stolz und verwendeten einen alten Spottreim: „Die Meißner sind Gleisner.“ Katharina von Bora, Luthers Frau, stammte aus dem Herzogtum Meißen, während Luther selbst ein geborener Mansfelder und Bürger Wittenbergs war. Er beklagte sich oft über Herzog Georg den Bärtigen, einen Gegner der Reformation, der Luther verfolgte. Luther neckte seine Frau, als in Leipzig Gerüchte über seinen Tod verbreitet wurden. Im Meißenschen, hinter der Freiberger Mulde, lagen die Ortschaften Wendisch- und Deutschenbora, wo das Geschlecht der Bora seinen Stammsitz hatte. Von dort verbreiteten sie sich in verschiedene Orte Sachsens und führten im Wappen einen steigenden roten Löwen mit erhobener Pranke in goldenem Feld.