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Die grosse Flucht

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„Wer Wind sät, wird Sturm ernten“. Der Orkan, den die Nationalsozialisten verursachten, fegte Millionen Menschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Eine durch die NS-Propaganda genährte Furcht vor der Roten Armee führte Ende des Zweiten Weltkriegs zur massenhaften Flucht gen Westen. Die enormen Verluste an Menschenleben blieben lange eine historische Randerscheinung. Oft wird in einem verhängnisvollen Schema aufgerechnet: „Die Nazis haben zwar das, die Russen dafür aber jenes begangen“. Der Horror dieser Zeit ist auf beiden Seiten lebendig, und Guido Knopp, Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte, ist sich dessen bewusst. In seinem neuen Buch, das zeitgleich zur Ausstrahlung einer fünfteiligen Fernsehserie erscheint, nähert sich Knopp der Vertreibung aus russischer und deutscher Sicht und beleuchtet deren Hintergründe. Wie in früheren Werken nutzt Knopp emotionale Augenzeugenberichte zur Unterstützung seiner geradlinigen Darstellung historischer Ereignisse. Seine Leser werden kaum mit Quellenangaben „belästigt“, was nur wenige stören dürfte. Berichte von Zeitzeugen, wie die Torpedierung der Wilhelm Gustloff oder die Flucht über das Frische Haff, berühren. Knopps „menschelnder“ Ansatz bleibt bewährt, während die Optik des Buches frisch und modern wirkt, möglicherweise als Reaktion auf den Konkurrenzdruck. Beide Werke leisten einen wertvollen Beitrag zur Aufklärung eines vernachlässigten Geschichtskapitels.

Wydanie

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Die grosse Flucht, Guido Knopp

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
15,99 zł

Metody płatności

3,8
Bardzo dobra
16 Ocena

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Tytuł
Die grosse Flucht
Język
niemiecki
Rok wydania
2002
Oprawa
twarda
Seria
Ocena
3,8 z 5
Opis
„Wer Wind sät, wird Sturm ernten“. Der Orkan, den die Nationalsozialisten verursachten, fegte Millionen Menschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Eine durch die NS-Propaganda genährte Furcht vor der Roten Armee führte Ende des Zweiten Weltkriegs zur massenhaften Flucht gen Westen. Die enormen Verluste an Menschenleben blieben lange eine historische Randerscheinung. Oft wird in einem verhängnisvollen Schema aufgerechnet: „Die Nazis haben zwar das, die Russen dafür aber jenes begangen“. Der Horror dieser Zeit ist auf beiden Seiten lebendig, und Guido Knopp, Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte, ist sich dessen bewusst. In seinem neuen Buch, das zeitgleich zur Ausstrahlung einer fünfteiligen Fernsehserie erscheint, nähert sich Knopp der Vertreibung aus russischer und deutscher Sicht und beleuchtet deren Hintergründe. Wie in früheren Werken nutzt Knopp emotionale Augenzeugenberichte zur Unterstützung seiner geradlinigen Darstellung historischer Ereignisse. Seine Leser werden kaum mit Quellenangaben „belästigt“, was nur wenige stören dürfte. Berichte von Zeitzeugen, wie die Torpedierung der Wilhelm Gustloff oder die Flucht über das Frische Haff, berühren. Knopps „menschelnder“ Ansatz bleibt bewährt, während die Optik des Buches frisch und modern wirkt, möglicherweise als Reaktion auf den Konkurrenzdruck. Beide Werke leisten einen wertvollen Beitrag zur Aufklärung eines vernachlässigten Geschichtskapitels.