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Females

Alle sind weiblich.

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»Die These dieses schmalen Buches lautet: Weiblichkeit ist eine universelle Geschlechtsform, die sich als Selbstverneinung definiert und gegen die sich jede Politik, sogar feministische Politik, auflehnt. Oder einfacher: Alle sind weiblich. Und alle hassen es.Das bedarf einiger Erklärung. Für unsere Zwecke definiere ich hier als weiblich jeden psychischen Vorgang, bei dem das Selbst aufgeopfert wird, um Platz für das Begehren einer anderen Person zu schaffen. Dieses Begehren kann real oder imaginär, klar oder diffus sein – sexuelle Bedürfnisse von Partnerïnnen, verschiedene kulturelle Erwartungen oder konkret eine Schwangerschaft – in jedem Fall wird das Selbst ausgehöhlt und zum Brutkasten einer fremden Macht.Weiblich zu sein, bedeutet, einer anderen Person das eigene Begehren zu überlassen – und das auf eigene Kosten. Daraus folgt, dass Weiblichkeit immer negativ auf einen zurückfällt, auch wenn’s nicht immer wehtut.«

Zakup książki

Females, Andrea Long Chu

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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3,6
Bardzo dobra
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Tytuł
Females
Podtytuł
Alle sind weiblich.
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
112
ISBN10
3962730419
ISBN13
9783962730413
Seria
Ocena
3,6 z 5
Opis
»Die These dieses schmalen Buches lautet: Weiblichkeit ist eine universelle Geschlechtsform, die sich als Selbstverneinung definiert und gegen die sich jede Politik, sogar feministische Politik, auflehnt. Oder einfacher: Alle sind weiblich. Und alle hassen es.Das bedarf einiger Erklärung. Für unsere Zwecke definiere ich hier als weiblich jeden psychischen Vorgang, bei dem das Selbst aufgeopfert wird, um Platz für das Begehren einer anderen Person zu schaffen. Dieses Begehren kann real oder imaginär, klar oder diffus sein – sexuelle Bedürfnisse von Partnerïnnen, verschiedene kulturelle Erwartungen oder konkret eine Schwangerschaft – in jedem Fall wird das Selbst ausgehöhlt und zum Brutkasten einer fremden Macht.Weiblich zu sein, bedeutet, einer anderen Person das eigene Begehren zu überlassen – und das auf eigene Kosten. Daraus folgt, dass Weiblichkeit immer negativ auf einen zurückfällt, auch wenn’s nicht immer wehtut.«