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Die satanischen Verse

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Nach einer Flugzeugexplosion überleben nur die indischstämmigen Schauspieler Gibril Farishta und Saladin Chamcha. Ihre "Wiedergeburt" bringt seltsame Veränderungen mit sich. Chamcha, der sich stets als perfekter Engländer sah, entwickelt teuflische Merkmale und versteckt sich in den apokalyptischen Exzessen des rassistischen Londons. Farishta hingegen verwandelt sich entsprechend seines Namens in einen engelsgleichen Phänotyp. Als Erzengel Gabriel wird er zum willenlosen Werkzeug der Menschen, die ihn in verschiedenen Zeiten und Orten, einschließlich der Gründung des Islams und einem indischen Dorf, in dem eine Charismatikerin einen Pilgerzug nach Mekka anführt, offenbaren. Der Titel bezieht sich auf eine Episode, in der dem Propheten Mahound nicht Gabriel, sondern der Satan Offenbarungen übermittelt. Diese Verse, die einen Kompromiss zwischen dem neuen islamischen Monotheismus und der polytheistischen Umwelt in Mekka thematisieren, wurden später von Mohammed aus dem Koran entfernt. Diese Auseinandersetzung zwischen kompromissloser Haltung und pragmatischem Taktieren bei kulturellen Konflikten ist eine zentrale Frage des Werkes von Rushdie.

Wydanie

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Die satanischen Verse, Salman Rushdie

Język
Rok wydania
1997
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
17,89 zł

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3,8
Bardzo dobra
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Tytuł
Die satanischen Verse
Język
niemiecki
Rok wydania
1997
Oprawa
miękka
Liczba stron
715
ISBN10
3426606488
ISBN13
9783426606483
Seria
Pierwsze wydanie
1988
Oryginalna nazwa
The Satanic Verses
Ocena
3,75 z 5
Opis
Nach einer Flugzeugexplosion überleben nur die indischstämmigen Schauspieler Gibril Farishta und Saladin Chamcha. Ihre "Wiedergeburt" bringt seltsame Veränderungen mit sich. Chamcha, der sich stets als perfekter Engländer sah, entwickelt teuflische Merkmale und versteckt sich in den apokalyptischen Exzessen des rassistischen Londons. Farishta hingegen verwandelt sich entsprechend seines Namens in einen engelsgleichen Phänotyp. Als Erzengel Gabriel wird er zum willenlosen Werkzeug der Menschen, die ihn in verschiedenen Zeiten und Orten, einschließlich der Gründung des Islams und einem indischen Dorf, in dem eine Charismatikerin einen Pilgerzug nach Mekka anführt, offenbaren. Der Titel bezieht sich auf eine Episode, in der dem Propheten Mahound nicht Gabriel, sondern der Satan Offenbarungen übermittelt. Diese Verse, die einen Kompromiss zwischen dem neuen islamischen Monotheismus und der polytheistischen Umwelt in Mekka thematisieren, wurden später von Mohammed aus dem Koran entfernt. Diese Auseinandersetzung zwischen kompromissloser Haltung und pragmatischem Taktieren bei kulturellen Konflikten ist eine zentrale Frage des Werkes von Rushdie.