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Kameraden

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An einem verregneten Aprilabend glaubt der Tankstellenwart Karl Schulz durch die Fenster eines Autos hindurch das Gesicht eines Menschen zu sehen, der eigentlich tot sein müßte. Und das war ein Tod, an dem Karl Schulz seinen Anteil gehabt hat. Karl Schulz lebt mit noch fünf anderen alten Kriegskameraden in der aufstrebenden westdeutschen Stadt Rheine-Bergen. Sie alle haben den Krieg nicht schlecht überstanden und sich mehr oder weniger gewichtige Positionen verschafft; sie wollen die Vergangenheit vergessen und begraben sein lassen. Doch jener Mann, den sie tot geglaubt hatten und den Karl Schulz gesehen haben will, beginnt sie zu beunruhigen - denn wenn es jemals in ihrer Vergangenheit einen gefährlichen Punkt gegeben hat, dann war es dieser. Sie glauben zu erkennen, dass das Wiederauftauchen jenes gespenstischen Mannes ihre Existenz aufs Spiel setzen kann. Sie fangen an, sich gegenseitig zu belauern und sich zu verdächtigen. Ihre so beharrlich aufrechterhaltene Zweckkameradschaft beginnt zu zerbröckeln, und die Furcht davor, zur Verantwortung gezogen zu werden, zerstört mehr und mehr ihre menschlichen Bindungen und schafft am Ende blutige Schuld.

Wydanie

W magazynie mamy łącznie książkiKameraden(1961)

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Kameraden, Hans Hellmut Kirst

Język
Rok wydania
1961
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
5,29 zł
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Tytuł
Kameraden
Język
niemiecki
Wydawca
Desch
Rok wydania
1961
Oprawa
twarda
Seria
Opis
An einem verregneten Aprilabend glaubt der Tankstellenwart Karl Schulz durch die Fenster eines Autos hindurch das Gesicht eines Menschen zu sehen, der eigentlich tot sein müßte. Und das war ein Tod, an dem Karl Schulz seinen Anteil gehabt hat. Karl Schulz lebt mit noch fünf anderen alten Kriegskameraden in der aufstrebenden westdeutschen Stadt Rheine-Bergen. Sie alle haben den Krieg nicht schlecht überstanden und sich mehr oder weniger gewichtige Positionen verschafft; sie wollen die Vergangenheit vergessen und begraben sein lassen. Doch jener Mann, den sie tot geglaubt hatten und den Karl Schulz gesehen haben will, beginnt sie zu beunruhigen - denn wenn es jemals in ihrer Vergangenheit einen gefährlichen Punkt gegeben hat, dann war es dieser. Sie glauben zu erkennen, dass das Wiederauftauchen jenes gespenstischen Mannes ihre Existenz aufs Spiel setzen kann. Sie fangen an, sich gegenseitig zu belauern und sich zu verdächtigen. Ihre so beharrlich aufrechterhaltene Zweckkameradschaft beginnt zu zerbröckeln, und die Furcht davor, zur Verantwortung gezogen zu werden, zerstört mehr und mehr ihre menschlichen Bindungen und schafft am Ende blutige Schuld.