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Manfred

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Lord Byron (1788-1824) war nicht nur der berühmteste, sondern auch der berüchtigtste Vertreter der englischen Romantik. Sein unkonventioneller Lebensstil und seine skandalösen Affären sorgten für ebenso viel Furore wie seine außergewöhnliche Dichtkunst, und er fristete ein Dasein zwischen der Rolle des gefeierten Poeten und der des geächteten Außenseiters. "Manfred" (1817) ist ein dramatisches Gedicht, in welchem der Titelheld sich die Schuld am Tod seiner Geliebten Astarte gibt und als einzigen Ausweg aus diesem Unglück seinen eigenen Tod betrachtet. Mit überirdischen Fähigkeiten gesegnet, ruft er magische Wesen zur Hilfe, die ihm das Sterben ermöglichen sollen. Diese weigern sich jedoch, ihn von seiner Bürde zu befreien, und stellen ihn vor scheinbar unüberwindbare Hürden, die er für die Erfüllung seines Wunsches überwinden muss. Byron verfasste das "metaphysische Drama" nur kurze Zeit, nachdem die inzestuöse Liebesbeziehung zu seiner Halbschwester Augusta bekannt geworden war, in deren Folge seine Ehe zerbrach und er vor den Schmähungen der Londoner Gesellschaft in die Schweiz fliehen musste. Da die Hauptfigur ebenfalls eine verbotene Beziehung führt und an ihren Schuldgefühlen zu zerbrechen droht, sahen viele Kritiker in dem Stück ein persönliches Bekenntnis Byrons.

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Manfred, George Gordon Byron

Język
Rok wydania
1975
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Tytuł
Manfred
Język
niemiecki
Wydawca
Zbinden
Rok wydania
1975
Liczba stron
120
ISBN10
3859891812
ISBN13
9783859891814
Seria
Kategorie
Pierwsze wydanie
1817
Oryginalna nazwa
Manfred
Ocena
3,4 z 5
Opis
Lord Byron (1788-1824) war nicht nur der berühmteste, sondern auch der berüchtigtste Vertreter der englischen Romantik. Sein unkonventioneller Lebensstil und seine skandalösen Affären sorgten für ebenso viel Furore wie seine außergewöhnliche Dichtkunst, und er fristete ein Dasein zwischen der Rolle des gefeierten Poeten und der des geächteten Außenseiters. "Manfred" (1817) ist ein dramatisches Gedicht, in welchem der Titelheld sich die Schuld am Tod seiner Geliebten Astarte gibt und als einzigen Ausweg aus diesem Unglück seinen eigenen Tod betrachtet. Mit überirdischen Fähigkeiten gesegnet, ruft er magische Wesen zur Hilfe, die ihm das Sterben ermöglichen sollen. Diese weigern sich jedoch, ihn von seiner Bürde zu befreien, und stellen ihn vor scheinbar unüberwindbare Hürden, die er für die Erfüllung seines Wunsches überwinden muss. Byron verfasste das "metaphysische Drama" nur kurze Zeit, nachdem die inzestuöse Liebesbeziehung zu seiner Halbschwester Augusta bekannt geworden war, in deren Folge seine Ehe zerbrach und er vor den Schmähungen der Londoner Gesellschaft in die Schweiz fliehen musste. Da die Hauptfigur ebenfalls eine verbotene Beziehung führt und an ihren Schuldgefühlen zu zerbrechen droht, sahen viele Kritiker in dem Stück ein persönliches Bekenntnis Byrons.