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Kein Ort. Nirgends

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In dieser fiktiven Konversation zwischen zwei Literaten, Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist, inszeniert Christa Wolf ein eindringliches Treffen tragischer Außenseiter. Beide Figuren, die sich als Versager empfinden, verbindet das Gefühl des Andersseins, was sie letztlich in den Freitod führt. Die Erzählung skizziert das Porträt einer Generation, die in einer restaurativen Gesellschaft lebt, in der die Ideale der französischen Revolution verraten wurden und der Traum vom freien Leben und Schreiben unerfüllt bleibt. Im Jahr 1804 treffen sich Günderrode und Kleist bei einer Teegesellschaft in Winkel am Rhein. Ihre Seelenverwandtschaft führt zu einer tiefen Verbindung, während sie die Leiden an sich selbst und der Welt erkennen. Der Wechsel zwischen inneren Gedanken und äußerlich Geäußertem, vor dem Hintergrund einer oberflächlichen Salonkonversation, wird in dieser Hörspielbearbeitung besonders eindrucksvoll umgesetzt. Die Sprecher Barbara Freier und Markus Boysen bringen die Wunden der Depression und das schmerzhafte Anders-Sein mit großer Intensität zum Ausdruck. Die letzten Worte „Wir wissen, was kommt“ bleiben im Gedächtnis. Auch das begleitende Streichquartett C-Dur 956 von Franz Schubert verstärkt die emotionale Wirkung.

Wydanie

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Kein Ort. Nirgends, Christa Wolf

Język
Rok wydania
1982
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
14,29 zł

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3,9
Bardzo dobra
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Tytuł
Kein Ort. Nirgends
Język
niemiecki
Rok wydania
1982
Oprawa
miękka
Liczba stron
119
ISBN10
3472613254
ISBN13
9783472613251
Seria
Ocena
3,85 z 5
Opis
In dieser fiktiven Konversation zwischen zwei Literaten, Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist, inszeniert Christa Wolf ein eindringliches Treffen tragischer Außenseiter. Beide Figuren, die sich als Versager empfinden, verbindet das Gefühl des Andersseins, was sie letztlich in den Freitod führt. Die Erzählung skizziert das Porträt einer Generation, die in einer restaurativen Gesellschaft lebt, in der die Ideale der französischen Revolution verraten wurden und der Traum vom freien Leben und Schreiben unerfüllt bleibt. Im Jahr 1804 treffen sich Günderrode und Kleist bei einer Teegesellschaft in Winkel am Rhein. Ihre Seelenverwandtschaft führt zu einer tiefen Verbindung, während sie die Leiden an sich selbst und der Welt erkennen. Der Wechsel zwischen inneren Gedanken und äußerlich Geäußertem, vor dem Hintergrund einer oberflächlichen Salonkonversation, wird in dieser Hörspielbearbeitung besonders eindrucksvoll umgesetzt. Die Sprecher Barbara Freier und Markus Boysen bringen die Wunden der Depression und das schmerzhafte Anders-Sein mit großer Intensität zum Ausdruck. Die letzten Worte „Wir wissen, was kommt“ bleiben im Gedächtnis. Auch das begleitende Streichquartett C-Dur 956 von Franz Schubert verstärkt die emotionale Wirkung.