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Neunfinger

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In der Schule nennen sie ihn Neunfinger, und Martin ist stolz auf diesen Namen: mit neun Fingern hat er mehr geschafft als manch anderer mit zehn. Von einem Tag auf den andern hat er begonnen, wie ein Erwachsener zu leben, als er nach einem Autounfall einen Finger und den Vater verlor. Martin und seine nun auf einen Rollstuhl angewiesene Mutter wollten unbedingt zurück in Ihre vertraute Umgebung: in eine abgelegene Siedlung im Wald. Martin hat den verwilderten Garten gerodet, Gemüse gepflanzt und sich um seine Mutter gekümmert. Er meisterte diese Aufgabe, die ihn wie einen Erwachsenen forderte. Manfred, ein Maler, zog in das verlassene Nachbarhaus und führte ihn in die Welt der Farben, der Bilder. Doch eines Tages, nach einem besonders strengen Winter, findet Martin sich mit seiner Mutter in einer komfortablen Hochhauswohnung wieder. Plötzlich soll er wieder Kind sein und anderen die Verantwortung überlassen. Er fühlt sich von Manfred verraten, und die Bilder würde er, gäbe es hier einen Ofen, am liebsten verbrennen.

Wydanie

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Neunfinger, Maria Seidemann

Język
Rok wydania
1985
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Neunfinger
Język
niemiecki
Rok wydania
1985
Oprawa
twarda
ISBN10
3312007046
ISBN13
9783312007042
Seria
Tagi
Opis
In der Schule nennen sie ihn Neunfinger, und Martin ist stolz auf diesen Namen: mit neun Fingern hat er mehr geschafft als manch anderer mit zehn. Von einem Tag auf den andern hat er begonnen, wie ein Erwachsener zu leben, als er nach einem Autounfall einen Finger und den Vater verlor. Martin und seine nun auf einen Rollstuhl angewiesene Mutter wollten unbedingt zurück in Ihre vertraute Umgebung: in eine abgelegene Siedlung im Wald. Martin hat den verwilderten Garten gerodet, Gemüse gepflanzt und sich um seine Mutter gekümmert. Er meisterte diese Aufgabe, die ihn wie einen Erwachsenen forderte. Manfred, ein Maler, zog in das verlassene Nachbarhaus und führte ihn in die Welt der Farben, der Bilder. Doch eines Tages, nach einem besonders strengen Winter, findet Martin sich mit seiner Mutter in einer komfortablen Hochhauswohnung wieder. Plötzlich soll er wieder Kind sein und anderen die Verantwortung überlassen. Er fühlt sich von Manfred verraten, und die Bilder würde er, gäbe es hier einen Ofen, am liebsten verbrennen.