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Unwiederbringlich

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Graf Holk hat ein gutes, aber schwaches Herz und lebt in einem Schloss am Meer, wo er sich von seiner Ehefrau entfremdet hat. Im Herbst tritt er seinen jährlichen Dienst als Kammerherr der Prinzessin in Kopenhagen an und beginnt eine Affäre mit der geistreich-pikanten Ebba von Rosenberg. In seiner Verliebtheit droht Holk, den Boden unter den Füßen zu verlieren, und bald zerreißt der Wahn seine Existenz. Fontane schildert die tragische Ehe zweier charakterlich unvereinbarer Menschen und beleuchtet die komplexen Fragen von Moral, Lebensfreude und Schuld. Marcel Reich-Ranicki bezeichnet die Geschichte als "hochbeachtlichen Roman" und findet Holk langweilig, während die Leser von den tiefgründigen Themen und schönen Formulierungen gefesselt sind. Besonders die Figur der Ebba von Rosenberg, jüdischer Herkunft, hebt sich hervor, da Fontane sie gegen das damalige literarische Klischee gestaltet. Sie verkörpert den Freigeist und die Aufklärung und äußert ihre Ansichten, insbesondere zur Erotik, auf direkte Weise. Reich-Ranicki sieht in ihr die modernste Gestalt des Romans. Das Nachwort der Herausgeberin wird als solide und ausführlich gelobt, jedoch wird ihr gelegentlich übertriebene Gründlichkeit als Tendenz zur "Selbstparodie unserer Philologie" kritisiert.

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Unwiederbringlich, Theodor Fontane

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Tytuł
Unwiederbringlich
Język
niemiecki
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twarda
Seria
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Ocena
3,55 z 5
Opis
Graf Holk hat ein gutes, aber schwaches Herz und lebt in einem Schloss am Meer, wo er sich von seiner Ehefrau entfremdet hat. Im Herbst tritt er seinen jährlichen Dienst als Kammerherr der Prinzessin in Kopenhagen an und beginnt eine Affäre mit der geistreich-pikanten Ebba von Rosenberg. In seiner Verliebtheit droht Holk, den Boden unter den Füßen zu verlieren, und bald zerreißt der Wahn seine Existenz. Fontane schildert die tragische Ehe zweier charakterlich unvereinbarer Menschen und beleuchtet die komplexen Fragen von Moral, Lebensfreude und Schuld. Marcel Reich-Ranicki bezeichnet die Geschichte als "hochbeachtlichen Roman" und findet Holk langweilig, während die Leser von den tiefgründigen Themen und schönen Formulierungen gefesselt sind. Besonders die Figur der Ebba von Rosenberg, jüdischer Herkunft, hebt sich hervor, da Fontane sie gegen das damalige literarische Klischee gestaltet. Sie verkörpert den Freigeist und die Aufklärung und äußert ihre Ansichten, insbesondere zur Erotik, auf direkte Weise. Reich-Ranicki sieht in ihr die modernste Gestalt des Romans. Das Nachwort der Herausgeberin wird als solide und ausführlich gelobt, jedoch wird ihr gelegentlich übertriebene Gründlichkeit als Tendenz zur "Selbstparodie unserer Philologie" kritisiert.