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Eine ganz gewöhnliche Ehe. Odysseus und Penelope

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Noch einmal die alte Geschichte vom 'göttlichen Dulder', vom 'listenreichen Odysseus' und der geduldigen Warterin in der Weltliteratur, von Penelope. Doch wie erzählt! Es geht weniger um Götter-Intrigen und Schlachten-Gemälde, als um Kummer und Verzweiflung, um Güte und Verstehen – schließlich um ein gemeinsames Gelächter. In manchen Passagen erinnert dieser köstliche Roman an Thomas Manns ›Joseph und seine Brüder‹, so profund und so ergötzlich. Die promovierte Altphilologin Merkel kommt dem Leser nur am Rande mit Troja und Staatsaktionen, sie erzählt vielmehr von Menschen, denen übel mitgespielt wird. Dabei trivialisiert sie nicht, sie spinnt die Erzählfäden ironisch und lebensklug. Augenzwinkernd-verständnisvoll läßt die Autorin durchblicken, warum Odysseus zwanzig Jahre brauchte, um zu Weib und Sohn zurückzukehren. Das lag natürlich an diversen Frauen auf dem Weg zwischen Kleinasien und Ithaka. Aber: Auch Penelope nimmt sich ihren Teil vom Leben. Anders als bei Homer gebärden sich die Freier bei Inge Merkel nicht nur als beschauliche Verehrer. Die Autorin gilt seit ihrem Debüt, das sie mit 60 Jahren absolvierte, als eine der wichtigsten literarischen Entdeckungen der jüngeren Zeit. Kritiker nennen sie in einem Atem mit Doderer, Gütersloh oder Musil.

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Eine ganz gewöhnliche Ehe. Odysseus und Penelope, Inge Merkel

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Rok wydania
1989
Oprawa
(miękka),
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10,49 zł

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Tytuł
Eine ganz gewöhnliche Ehe. Odysseus und Penelope
Język
niemiecki
Rok wydania
1989
Oprawa
miękka
ISBN10
3596292301
ISBN13
9783596292301
Seria
Ocena
3,5 z 5
Opis
Noch einmal die alte Geschichte vom 'göttlichen Dulder', vom 'listenreichen Odysseus' und der geduldigen Warterin in der Weltliteratur, von Penelope. Doch wie erzählt! Es geht weniger um Götter-Intrigen und Schlachten-Gemälde, als um Kummer und Verzweiflung, um Güte und Verstehen – schließlich um ein gemeinsames Gelächter. In manchen Passagen erinnert dieser köstliche Roman an Thomas Manns ›Joseph und seine Brüder‹, so profund und so ergötzlich. Die promovierte Altphilologin Merkel kommt dem Leser nur am Rande mit Troja und Staatsaktionen, sie erzählt vielmehr von Menschen, denen übel mitgespielt wird. Dabei trivialisiert sie nicht, sie spinnt die Erzählfäden ironisch und lebensklug. Augenzwinkernd-verständnisvoll läßt die Autorin durchblicken, warum Odysseus zwanzig Jahre brauchte, um zu Weib und Sohn zurückzukehren. Das lag natürlich an diversen Frauen auf dem Weg zwischen Kleinasien und Ithaka. Aber: Auch Penelope nimmt sich ihren Teil vom Leben. Anders als bei Homer gebärden sich die Freier bei Inge Merkel nicht nur als beschauliche Verehrer. Die Autorin gilt seit ihrem Debüt, das sie mit 60 Jahren absolvierte, als eine der wichtigsten literarischen Entdeckungen der jüngeren Zeit. Kritiker nennen sie in einem Atem mit Doderer, Gütersloh oder Musil.