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Besuchsreise

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Caro, 37 Jahre alt, besucht zu Weihnachten ihre Eltern nach Jahren der Funkstille in der ehemaligen DDR, nachdem sie als Jugendliche in den Westen geflohen war. Ihre spontane Flucht während einer Japan-Reise führte zu einer Katastrophe für ihre zurückgebliebenen Eltern, die unter Einschränkungen und Ausgrenzung litten. Der Vater hat seiner Tochter diese Entscheidung nie verziehen. Vierzehn Jahre nach der Wende ist nichts mehr wie früher; die Eltern erscheinen Caro fremd. Statt eines harmonischen Festes brechen alte Konflikte und Misstrauen auf. Ein unerwarteter Besucher bringt die Geheimnisse der Vergangenheit ans Licht. Caro reflektiert über ihre Flucht, die nicht spektakulär war. Sie war nicht verfolgt und hatte nicht die Strapazen anderer Flüchtlinge auf sich genommen. Sie hatte einfach nur nicht in die DDR zurückkehren wollen und nicht auf die Genehmigung eines Ausreiseantrags gewartet. Caro ist überzeugt, dass die Erfahrung, einen Antrag zu stellen, die Menschen für immer verändert. Sie bewunderte den Mut anderer, war aber auch der Meinung, dass es verantwortungslos sei, sich und andere jahrelang in der DDR Schikanen auszusetzen. Der Druck, das Land zu verlassen, war für sie nie so stark wie für andere. Caro hatte in der DDR ein gutes Leben, doch sie fragt sich, ob es richtig ist, für ihre Kinder Entscheidungen zu treffen, die sie in Lebensgefahr bringen könnten.

Wydanie

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Besuchsreise, Anke Gebert

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Besuchsreise
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
ISBN10
3596161452
ISBN13
9783596161454
Seria
Kategorie
Tagi
Opis
Caro, 37 Jahre alt, besucht zu Weihnachten ihre Eltern nach Jahren der Funkstille in der ehemaligen DDR, nachdem sie als Jugendliche in den Westen geflohen war. Ihre spontane Flucht während einer Japan-Reise führte zu einer Katastrophe für ihre zurückgebliebenen Eltern, die unter Einschränkungen und Ausgrenzung litten. Der Vater hat seiner Tochter diese Entscheidung nie verziehen. Vierzehn Jahre nach der Wende ist nichts mehr wie früher; die Eltern erscheinen Caro fremd. Statt eines harmonischen Festes brechen alte Konflikte und Misstrauen auf. Ein unerwarteter Besucher bringt die Geheimnisse der Vergangenheit ans Licht. Caro reflektiert über ihre Flucht, die nicht spektakulär war. Sie war nicht verfolgt und hatte nicht die Strapazen anderer Flüchtlinge auf sich genommen. Sie hatte einfach nur nicht in die DDR zurückkehren wollen und nicht auf die Genehmigung eines Ausreiseantrags gewartet. Caro ist überzeugt, dass die Erfahrung, einen Antrag zu stellen, die Menschen für immer verändert. Sie bewunderte den Mut anderer, war aber auch der Meinung, dass es verantwortungslos sei, sich und andere jahrelang in der DDR Schikanen auszusetzen. Der Druck, das Land zu verlassen, war für sie nie so stark wie für andere. Caro hatte in der DDR ein gutes Leben, doch sie fragt sich, ob es richtig ist, für ihre Kinder Entscheidungen zu treffen, die sie in Lebensgefahr bringen könnten.