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Bei der ersten Auflage dieses Physikbuches im Jahr 1970 war die Überzeugung, dass die Physik als Grundlagenfach für Ingenieure in Ausbildung und Praxis an Bedeutung gewinnt, zentral. Dies gilt heute mehr denn je, da die zunehmend wichtige "Hochtechnologie" auf einer gründlichen Beherrschung der Physik basiert. Die Physik hat im technischen Studium zwei wesentliche Aufgaben: Zum einen vermittelt sie Kenntnisse über physikalische Gesetzmäßigkeiten, die für das Verständnis technischer Probleme notwendig sind, und fungiert damit als Hilfswissenschaft der Technik. Zum anderen ist ein zentraler Aspekt modernen technischen Denkens das "physikalische Denken". Um die erste Aufgabe zu erfüllen, wäre es fast ausreichend, viele geordnete und nummerierte Tatbestände zu präsentieren. Doch die zweite, weitaus wichtigere Aufgabe erfordert mehr. Daher haben wir uns bemüht, die Prinzipien und Methoden des physikalischen Denkens klar zu vermitteln. Dazu gehören eindeutige Definitionen von Begriffen, Größen und Einheiten, die Unterscheidung zwischen Axiomen, Erfahrungstatsachen und mathematischem Formalismus sowie die Einführung von Modellvorstellungen. Wir zeigen die Grenzen dieser Modelle auf und leiten neue Tatsachen, wo möglich, logisch aus bereits bekannten oder bewiesenen ab. Dabei haben wir dem physikalischen Verständnis den Vorzug vor oft eleganteren mathematisch-formalen Herleitungen gegeben.

Wydanie

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Physik für Ingenieure, Paul Dobrinski, Prof. Dr. Anselm Vogel, Gunter Krakau

Język
Rok wydania
1996
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Physik für Ingenieure
Język
niemiecki
Wydawca
Teubner
Rok wydania
1996
Oprawa
twarda
Liczba stron
729
ISBN10
3519365014
ISBN13
9783519365013
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Bei der ersten Auflage dieses Physikbuches im Jahr 1970 war die Überzeugung, dass die Physik als Grundlagenfach für Ingenieure in Ausbildung und Praxis an Bedeutung gewinnt, zentral. Dies gilt heute mehr denn je, da die zunehmend wichtige "Hochtechnologie" auf einer gründlichen Beherrschung der Physik basiert. Die Physik hat im technischen Studium zwei wesentliche Aufgaben: Zum einen vermittelt sie Kenntnisse über physikalische Gesetzmäßigkeiten, die für das Verständnis technischer Probleme notwendig sind, und fungiert damit als Hilfswissenschaft der Technik. Zum anderen ist ein zentraler Aspekt modernen technischen Denkens das "physikalische Denken". Um die erste Aufgabe zu erfüllen, wäre es fast ausreichend, viele geordnete und nummerierte Tatbestände zu präsentieren. Doch die zweite, weitaus wichtigere Aufgabe erfordert mehr. Daher haben wir uns bemüht, die Prinzipien und Methoden des physikalischen Denkens klar zu vermitteln. Dazu gehören eindeutige Definitionen von Begriffen, Größen und Einheiten, die Unterscheidung zwischen Axiomen, Erfahrungstatsachen und mathematischem Formalismus sowie die Einführung von Modellvorstellungen. Wir zeigen die Grenzen dieser Modelle auf und leiten neue Tatsachen, wo möglich, logisch aus bereits bekannten oder bewiesenen ab. Dabei haben wir dem physikalischen Verständnis den Vorzug vor oft eleganteren mathematisch-formalen Herleitungen gegeben.