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Zur gesellschaftlichen Funktion der Naturwissenschaften

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Unter dem Titel „Technikfolgenabschätzung“ wird gegenwärtig eine Diskussion geführt, in der die Folgen der industriellen Entwicklung als Kriterien erscheinen, nach denen diese Entwicklung zu steuern sei. Der Autor zeigt, daß moralisches, d. h. vernünftig bestimmtes Handeln und ökologischer Schutz von Ressourcen und Lebensbedingungen nicht mit den Erfordernissen erfolgreichen Wirtschaftens zusammengehen können. Der Begriff naturwissenschaftlicher Bildung läßt sich nicht auf den der wissenschaftlichen Qualifizierung von ansonsten für ökonomische Zwecke disponiblen Arbeitskräften reduzieren. Arbeitsteilung, Kooperation und Akkumulation des Wissens in den Naturwissenschaften sind Prozesse, deren Untersuchung nicht in deren Einzeldisziplinen fällt, sondern in die Gesellschaftswissenschaft. Eine Ethikdiskussion, die sich von der Kenntnisnahme der Resultate der Naturwissenschaften ebenso dispensiert wie von gesellschaftstheoretischen Überlegungen, ist gegenstandslos. „. das Anliegen dieses jetzt wiederaufgelegten Essays ist höchst aktuell: die notwendige Allianz zwischen Geistes- und Naturwissenschaften.“ (Neue Zürcher Zeitung )

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Zur gesellschaftlichen Funktion der Naturwissenschaften, Peter Bulthaup

Język
Rok wydania
1996
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
26,64 zł

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Tytuł
Zur gesellschaftlichen Funktion der Naturwissenschaften
Język
niemiecki
Wydawca
zu Klampen
Rok wydania
1996
Oprawa
miękka
Liczba stron
126
ISBN10
3924245576
ISBN13
9783924245573
Seria
Opis
Unter dem Titel „Technikfolgenabschätzung“ wird gegenwärtig eine Diskussion geführt, in der die Folgen der industriellen Entwicklung als Kriterien erscheinen, nach denen diese Entwicklung zu steuern sei. Der Autor zeigt, daß moralisches, d. h. vernünftig bestimmtes Handeln und ökologischer Schutz von Ressourcen und Lebensbedingungen nicht mit den Erfordernissen erfolgreichen Wirtschaftens zusammengehen können. Der Begriff naturwissenschaftlicher Bildung läßt sich nicht auf den der wissenschaftlichen Qualifizierung von ansonsten für ökonomische Zwecke disponiblen Arbeitskräften reduzieren. Arbeitsteilung, Kooperation und Akkumulation des Wissens in den Naturwissenschaften sind Prozesse, deren Untersuchung nicht in deren Einzeldisziplinen fällt, sondern in die Gesellschaftswissenschaft. Eine Ethikdiskussion, die sich von der Kenntnisnahme der Resultate der Naturwissenschaften ebenso dispensiert wie von gesellschaftstheoretischen Überlegungen, ist gegenstandslos. „. das Anliegen dieses jetzt wiederaufgelegten Essays ist höchst aktuell: die notwendige Allianz zwischen Geistes- und Naturwissenschaften.“ (Neue Zürcher Zeitung )