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Hitler

Eine Biographie

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Eine biografische Studie über Adolf Hitler, die 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen erneut aufgelegt wird, hat gute Gründe dafür. Trotz einiger Kritik an Joachim Fests biografischer Methode und der Tatsache, dass in der historischen Forschung neue Meilensteine gesetzt wurden, bleibt Fests Arbeit, neben der von Alan Bullock, in vielen Aspekten state of the art. Dies gilt nicht nur für die literarische Qualität, sondern auch für die Analyse der persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen hinter Hitlers unverständlichem Aufstieg. Im Gegensatz zu Ian Kershaw, der Hitler als Produkt sozialer Energien darstellt, bleibt Fest eng bei der Person Hitler und berücksichtigt gleichzeitig die soziohistorischen Gründe für seinen "Erfolg". Der Autor zeigt, wie die Pathologie des Diktators mit den Bedürfnissen, Gefühlen und Ressentiments anderer Menschen sowie der Masse korrespondiert. Fests Biografie ist ein wichtiger Mosaikstein für das komplexe Bild, das wir von Hitler und seinem Umfeld zeichnen müssen, um die Vergangenheit und unsere Gegenwart besser zu verstehen. Fest verdeutlicht, dass Hitler nicht nur das Ende einer Epoche markiert, sondern auch den Anfang unserer Gegenwart, die ohne das Verständnis dieser Geschichte nicht zu begreifen ist. Dies wird besonders im eindrucksvollen Kapitel "Blick auf eine Unperson" deutlich.

Wydanie

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Hitler, Joachim Fest

Język
Rok wydania
1973
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
19,69 zł

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4,1
Bardzo dobra
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Tytuł
Hitler
Podtytuł
Eine Biographie
Język
niemiecki
Wydawca
Ullstein
Rok wydania
1973
Oprawa
twarda
Seria
Pierwsze wydanie
1973
Oryginalna nazwa
Hitler - eine Biographie
Ocena
4,05 z 5
Opis
Eine biografische Studie über Adolf Hitler, die 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen erneut aufgelegt wird, hat gute Gründe dafür. Trotz einiger Kritik an Joachim Fests biografischer Methode und der Tatsache, dass in der historischen Forschung neue Meilensteine gesetzt wurden, bleibt Fests Arbeit, neben der von Alan Bullock, in vielen Aspekten state of the art. Dies gilt nicht nur für die literarische Qualität, sondern auch für die Analyse der persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen hinter Hitlers unverständlichem Aufstieg. Im Gegensatz zu Ian Kershaw, der Hitler als Produkt sozialer Energien darstellt, bleibt Fest eng bei der Person Hitler und berücksichtigt gleichzeitig die soziohistorischen Gründe für seinen "Erfolg". Der Autor zeigt, wie die Pathologie des Diktators mit den Bedürfnissen, Gefühlen und Ressentiments anderer Menschen sowie der Masse korrespondiert. Fests Biografie ist ein wichtiger Mosaikstein für das komplexe Bild, das wir von Hitler und seinem Umfeld zeichnen müssen, um die Vergangenheit und unsere Gegenwart besser zu verstehen. Fest verdeutlicht, dass Hitler nicht nur das Ende einer Epoche markiert, sondern auch den Anfang unserer Gegenwart, die ohne das Verständnis dieser Geschichte nicht zu begreifen ist. Dies wird besonders im eindrucksvollen Kapitel "Blick auf eine Unperson" deutlich.