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Der Einzelgänger

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Ein Tag im Leben eines alleinstehenden Herrn beschreibt den Alltag des 58-jährigen George, der den Bezug zur idealisierten Welt des modernen Amerika verloren hat. Isherwood thematisiert das brüchige bürgerliche Leben und die Beobachtungen seiner kultivierten britischen Helden, die mit einer ähnlichen Distanz die Berliner Halbwelt und die amerikanischen Vororte betrachten. Georges Außenseitertum und Intelligenz erlauben ihm, die Fassade des „amerikanischen Utopia“ zu durchschauen, hindern ihn jedoch daran, offen Stellung zu beziehen. Er nutzt Ironie, um die „Verständigungsmanie“ in einer Welt voller Missverständnisse und das Bildungssystem, das er mit Fließbandfabriken vergleicht, zu kritisieren. Nach dem tödlichen Unfall seines Freundes Jim hat George sein Einzelgängertum weiter kultiviert und akzeptiert seine Umgebung nur, wenn sie ihm zustimmt. Der Tag endet in der gleichen Ichbezogenheit, mit der er ihn verbracht hat: Er sinkt in dumpfen Schlaf, und sein Herz hört auf zu schlagen. Christopher Isherwood, geboren 1904 in England, erlebte in den 30er Jahren in Berlin prägende Zeiten, die als Grundlage für seine Werke dienten. Er emigrierte 1939 in die USA und starb 83-jährig in Kalifornien.

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Der Einzelgänger, Christopher Isherwood

Język
Rok wydania
1991
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
10,69 zł
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4,1
Bardzo dobra
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Tytuł
Der Einzelgänger
Język
niemiecki
Rok wydania
1991
Oprawa
miękka
ISBN10
3423190051
ISBN13
9783423190053
Seria
Oryginalna nazwa
A single man
Ocena
4,1 z 5
Opis
Ein Tag im Leben eines alleinstehenden Herrn beschreibt den Alltag des 58-jährigen George, der den Bezug zur idealisierten Welt des modernen Amerika verloren hat. Isherwood thematisiert das brüchige bürgerliche Leben und die Beobachtungen seiner kultivierten britischen Helden, die mit einer ähnlichen Distanz die Berliner Halbwelt und die amerikanischen Vororte betrachten. Georges Außenseitertum und Intelligenz erlauben ihm, die Fassade des „amerikanischen Utopia“ zu durchschauen, hindern ihn jedoch daran, offen Stellung zu beziehen. Er nutzt Ironie, um die „Verständigungsmanie“ in einer Welt voller Missverständnisse und das Bildungssystem, das er mit Fließbandfabriken vergleicht, zu kritisieren. Nach dem tödlichen Unfall seines Freundes Jim hat George sein Einzelgängertum weiter kultiviert und akzeptiert seine Umgebung nur, wenn sie ihm zustimmt. Der Tag endet in der gleichen Ichbezogenheit, mit der er ihn verbracht hat: Er sinkt in dumpfen Schlaf, und sein Herz hört auf zu schlagen. Christopher Isherwood, geboren 1904 in England, erlebte in den 30er Jahren in Berlin prägende Zeiten, die als Grundlage für seine Werke dienten. Er emigrierte 1939 in die USA und starb 83-jährig in Kalifornien.