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Hundertwasser

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Intensive Farben, organische Formen und eine Abneigung gegen geometrische Linien prägen das Werk von Friedensreich Hundertwasser (1928–2000). Als Maler, Architekt und Umweltaktivist war er ein nonkonformistischer Held, der Kunst als gesellschaftspolitische Intervention verstand und oft polarisiert wurde. Während die etablierte Kunstwelt ihn belächelte, fand er mit seinen fantasievollen Ideen für ein Leben im Einklang mit der Natur und individueller Kreativität eine große Anhängerschaft, insbesondere in alternativen Milieus. Hundertwasser sah die Tristesse des menschlichen Alltags in der fantasielosen, deprimierenden Gegenwartsarchitektur mit ihren monotonen Bauformen. Er stellte sich entschieden gegen Adolf Loos’ Schrift „Ornament und Verbrechen“ und plädierte für organische Formen, individuelle Bauveränderungen und die Einbeziehung der Natur in die Architektur. Sein unverwechselbarer Baustil beinhaltete Konzepte wie das „Fensterrecht“, „Baummieter“, unebene Böden und Dächer mit Wäldern. Beginnend mit dem Verschimmelungsmanifest von 1958, das den Rationalismus in der Architektur kritisierte, über seine ökologischen Ideen bis hin zu seinen kunsttherapeutischen Ansätzen und weltweiten Architekturprojekten, zeichnet Pierre Restany den Lebensweg dieses eigenwilligen Mannes nach, der sich selbst als Prophet verstand und in der Kunstszene eine schillernde Ausnahmefigur war.

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Hundertwasser, Pierre Restany

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
19,69 zł
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Tytuł
Hundertwasser
Język
niemiecki
Wydawca
Taschen
Rok wydania
2001
Oprawa
miękka
Liczba stron
95
ISBN10
3822865982
ISBN13
9783822865989
Seria
Pierwsze wydanie
2001
Oryginalna nazwa
Hundertwasser
Ocena
4,05 z 5
Opis
Intensive Farben, organische Formen und eine Abneigung gegen geometrische Linien prägen das Werk von Friedensreich Hundertwasser (1928–2000). Als Maler, Architekt und Umweltaktivist war er ein nonkonformistischer Held, der Kunst als gesellschaftspolitische Intervention verstand und oft polarisiert wurde. Während die etablierte Kunstwelt ihn belächelte, fand er mit seinen fantasievollen Ideen für ein Leben im Einklang mit der Natur und individueller Kreativität eine große Anhängerschaft, insbesondere in alternativen Milieus. Hundertwasser sah die Tristesse des menschlichen Alltags in der fantasielosen, deprimierenden Gegenwartsarchitektur mit ihren monotonen Bauformen. Er stellte sich entschieden gegen Adolf Loos’ Schrift „Ornament und Verbrechen“ und plädierte für organische Formen, individuelle Bauveränderungen und die Einbeziehung der Natur in die Architektur. Sein unverwechselbarer Baustil beinhaltete Konzepte wie das „Fensterrecht“, „Baummieter“, unebene Böden und Dächer mit Wäldern. Beginnend mit dem Verschimmelungsmanifest von 1958, das den Rationalismus in der Architektur kritisierte, über seine ökologischen Ideen bis hin zu seinen kunsttherapeutischen Ansätzen und weltweiten Architekturprojekten, zeichnet Pierre Restany den Lebensweg dieses eigenwilligen Mannes nach, der sich selbst als Prophet verstand und in der Kunstszene eine schillernde Ausnahmefigur war.