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»Der Verrat der Intellektuellen« - dieser Titel ist zum geflügelten Wort geworden. Die denkenden Schichten haben, so Bendas Diagnose, willentlich aufgehört, zwischen rationalem Argument und sentimentalem Betroffensein zu unterscheiden. Sie haben sich damit von ihrer genuinen Aufgabe, der unbeteiligten, unvoreingenommenen und an den Idealen der Klassik orientierten Entwicklung und Prüfung von Positionen und Theorien verabschiedet und sind zu einer zwar politisch aktiven, zugleich aber geistig irrelevanten Gruppe abgestiegen. 1927 geschrieben und 1948 umfassend ergänzt, ist Bendas Diagnose heute so aktuell wie nie. Was damals nur zu ahnen war, zeigt sich heute in voller Blüte: Intellektuelle sind in ihrem Bestreben, mitzumachen und politisch »aktiv« zu sein, zu den Hauptpropagandisten von Militarismus, Nationalismus, Klassenhass, Rassismus und Irrationalismus geworden. Bendas Essay ist ein mitreißendes Plädoyer für eine Rückbesinnung der Denker auf ihre eigentlichen Aufgaben und zugleich ein Appell an das lesende Publikum, sich mit dieser Entwicklung nicht abzufinden.
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Der Verrat der Intellektuellen, Benda Julien
- Język
- Rok wydania
- 1988
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Der Verrat der Intellektuellen
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Benda Julien
- Wydawca
- Fischer-Taschenbuch-Verl.
- Rok wydania
- 1988
- Oprawa
- miękka
- ISBN10
- 3596266378
- ISBN13
- 9783596266371
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Tematyka filozoficzna, Polityka, Francja, Prezenty dla dziadka, Rasa & Rasizm, Komunizm, Esej, Nacjonalizm, Stalinizm, Intelektualiści, Antymilitaryzm
- Pierwsze wydanie
- 1927
- Oryginalna nazwa
- La trahison des clercs
- Ocena
- 3,9 z 5
- Opis
- »Der Verrat der Intellektuellen« - dieser Titel ist zum geflügelten Wort geworden. Die denkenden Schichten haben, so Bendas Diagnose, willentlich aufgehört, zwischen rationalem Argument und sentimentalem Betroffensein zu unterscheiden. Sie haben sich damit von ihrer genuinen Aufgabe, der unbeteiligten, unvoreingenommenen und an den Idealen der Klassik orientierten Entwicklung und Prüfung von Positionen und Theorien verabschiedet und sind zu einer zwar politisch aktiven, zugleich aber geistig irrelevanten Gruppe abgestiegen. 1927 geschrieben und 1948 umfassend ergänzt, ist Bendas Diagnose heute so aktuell wie nie. Was damals nur zu ahnen war, zeigt sich heute in voller Blüte: Intellektuelle sind in ihrem Bestreben, mitzumachen und politisch »aktiv« zu sein, zu den Hauptpropagandisten von Militarismus, Nationalismus, Klassenhass, Rassismus und Irrationalismus geworden. Bendas Essay ist ein mitreißendes Plädoyer für eine Rückbesinnung der Denker auf ihre eigentlichen Aufgaben und zugleich ein Appell an das lesende Publikum, sich mit dieser Entwicklung nicht abzufinden.





