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Vom Wesen der Götter

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Die ältesten Philosophen entstanden in den griechischen Kolonien Kleinasiens, wo die ionischen Naturphilosophen die Welt als ihr Hauptthema wählten. Ihre Systeme verkörpern einen strengen Monismus, ohne Gegensatz zwischen Geist und Stoff. Der Stoff war für sie sowohl lebendig als auch die Grundlage der Welt, wobei sie sich in der Bestimmung des Urstoffs, aus dem alles hervorgeht, und den Kräften, die seine Entwicklung bestimmen, schwankten. Thales identifizierte Wasser als diesen Urstoff, während Anaximenes die Luft als essenziell ansah, indem er sagte: "wie unsere Seele, welche Luft ist, uns zusammenhält, so umfasst Hauch und Luft das Weltall." Heraklit, um 500 v. Chr., betrachtete Feuer als den Urstoff, in dem der allwissende göttliche Geist wohnt. Er postulierte, dass "alles fließt" und die endlichen Dinge aus dem Urfeuer entstehen, um später dorthin zurückzukehren. Die Gottheit gestaltet unzählige Welten und lässt sie zu gegebener Zeit wieder ins Feuer zurückkehren, um sie neu zu erschaffen. Hier wird der Begriff des Göttlichen eingeführt, der jedoch unpersönlich und eng mit dem Urstoff verbunden ist.

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Vom Wesen der Götter, Marcus Tullius Cicero

Język
Rok wydania
1987,
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87,99 zł

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Tytuł
Vom Wesen der Götter
Język
niemiecki
Wydawca
Artemis
Rok wydania
1987
ISBN10
3760815243
ISBN13
9783760815244
Seria
Oryginalna nazwa
De natura deorum
Ocena
3,8 z 5
Opis
Die ältesten Philosophen entstanden in den griechischen Kolonien Kleinasiens, wo die ionischen Naturphilosophen die Welt als ihr Hauptthema wählten. Ihre Systeme verkörpern einen strengen Monismus, ohne Gegensatz zwischen Geist und Stoff. Der Stoff war für sie sowohl lebendig als auch die Grundlage der Welt, wobei sie sich in der Bestimmung des Urstoffs, aus dem alles hervorgeht, und den Kräften, die seine Entwicklung bestimmen, schwankten. Thales identifizierte Wasser als diesen Urstoff, während Anaximenes die Luft als essenziell ansah, indem er sagte: "wie unsere Seele, welche Luft ist, uns zusammenhält, so umfasst Hauch und Luft das Weltall." Heraklit, um 500 v. Chr., betrachtete Feuer als den Urstoff, in dem der allwissende göttliche Geist wohnt. Er postulierte, dass "alles fließt" und die endlichen Dinge aus dem Urfeuer entstehen, um später dorthin zurückzukehren. Die Gottheit gestaltet unzählige Welten und lässt sie zu gegebener Zeit wieder ins Feuer zurückkehren, um sie neu zu erschaffen. Hier wird der Begriff des Göttlichen eingeführt, der jedoch unpersönlich und eng mit dem Urstoff verbunden ist.