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Der Preis der Herrlichkeit

Erfahrene Zeitgeschichte

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Das Leben der oberen Zehntausend im „Dritten Reich“ Begonnen hatte alles in der Münchner Schellingstraße: Dort lernte die achtjährige Henriette im Fotoatelier ihres Vaters Adolf Hitler kennen. Ein „Drittes Reich“ gab es damals in Deutschland noch ebenso wenig wie einen „Führer“. Und so unglaublich es heute klingt: Hitler wurde ihr väterlicher Freund und blieb es bis zum April 1943, als sie ein Tabu brach und ihn auf die brutalen Judendeportationen ansprach, die sie in Holland beobachet hatte. Henriette von Schirachs Erinnerungen an Jugend, NS-Zeit und unmittelbare Nachkriegszeit fehlt die historische Distanz. Sie sieht sich selbst als eine der durch die nationalsozialistische Ideologie in die Irre Geleiteten, versucht aber auch nicht, sich nachträglich zur Regimegegnerin hochzustilisieren. Dennoch oder gerade deshalb ist dies ein besonderes Zeitdokument, dessen Einordnung in den historischen Kontext die Einführung des Historikers Dr. Steffen Bruendel ermöglicht.

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Der Preis der Herrlichkeit, Henriette von Schirach

Język
Rok wydania
1994
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Preis der Herrlichkeit
Podtytuł
Erfahrene Zeitgeschichte
Język
niemiecki
Wydawca
Ullstein
Rok wydania
1994
Oprawa
miękka
ISBN10
3548354572
ISBN13
9783548354576
Seria
Ocena
3,6 z 5
Opis
Das Leben der oberen Zehntausend im „Dritten Reich“ Begonnen hatte alles in der Münchner Schellingstraße: Dort lernte die achtjährige Henriette im Fotoatelier ihres Vaters Adolf Hitler kennen. Ein „Drittes Reich“ gab es damals in Deutschland noch ebenso wenig wie einen „Führer“. Und so unglaublich es heute klingt: Hitler wurde ihr väterlicher Freund und blieb es bis zum April 1943, als sie ein Tabu brach und ihn auf die brutalen Judendeportationen ansprach, die sie in Holland beobachet hatte. Henriette von Schirachs Erinnerungen an Jugend, NS-Zeit und unmittelbare Nachkriegszeit fehlt die historische Distanz. Sie sieht sich selbst als eine der durch die nationalsozialistische Ideologie in die Irre Geleiteten, versucht aber auch nicht, sich nachträglich zur Regimegegnerin hochzustilisieren. Dennoch oder gerade deshalb ist dies ein besonderes Zeitdokument, dessen Einordnung in den historischen Kontext die Einführung des Historikers Dr. Steffen Bruendel ermöglicht.