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Vom Normalen zum Gesunden

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Zunächst durch die Befassung mit der Psychoanalyse entpuppten sich für Kühlewind die Probleme des Einzelnen wie auch der Gesellschaft primär als Bewusstseins-Probleme. Seine Begegnung mit dem Kulturwissenschaftler Karl Kerényi - für den in Kühlewinds Worten "die Mythologie der Griechen eine Realität wie für uns das Wetter" gewesen ist - führte ihn zur weiteren Erforschung des Bewusstseins und anderer geistiger Phänomene. Vor allem die Autonomie und die Würde des menschlichen Individuums hatten dabei für ihn Priorität. Später wurden Betrachtungen über die Kindesentwicklung und dabei vor allem über das Phänomen der so genannten ADHS-Kinder Schwerpunkte seines Lebens. Er stellte gegen die gängige Auffassung der evidenzbasierten Medizin von ADHS als Erkrankung seine These, nach der viele dieser Kinder mit einer besonderen geistig-seelischen Anlage auf die Welt kämen, dann von ihrer Umwelt nicht verstanden würden und erst aufgrund der resultierenden Anpassungsschwierigkeiten ihre Symptome entwickelten. Therapeutisch setzte er demzufolge auf ein Verständnisbemühen und die achtsame liebevolle Anerkennung des Besonderen, das diese Kinder verkörpern. Bei den von ihm so benannten "Sternkindern" spürte er hoffnungsvoll die vermisste Wachheit und die Bereitschaft, freie und ungeteilte Aufmerksamkeit zu verwirklichen.

Wydanie

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Vom Normalen zum Gesunden, Georg Kühlewind

Język
Rok wydania
1983
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
19,59 zł

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3,0
Dobra
2 Ocena

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Tytuł
Vom Normalen zum Gesunden
Język
niemiecki
Rok wydania
1983
Oprawa
miękka
ISBN10
3772501710
ISBN13
9783772501715
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
Zunächst durch die Befassung mit der Psychoanalyse entpuppten sich für Kühlewind die Probleme des Einzelnen wie auch der Gesellschaft primär als Bewusstseins-Probleme. Seine Begegnung mit dem Kulturwissenschaftler Karl Kerényi - für den in Kühlewinds Worten "die Mythologie der Griechen eine Realität wie für uns das Wetter" gewesen ist - führte ihn zur weiteren Erforschung des Bewusstseins und anderer geistiger Phänomene. Vor allem die Autonomie und die Würde des menschlichen Individuums hatten dabei für ihn Priorität. Später wurden Betrachtungen über die Kindesentwicklung und dabei vor allem über das Phänomen der so genannten ADHS-Kinder Schwerpunkte seines Lebens. Er stellte gegen die gängige Auffassung der evidenzbasierten Medizin von ADHS als Erkrankung seine These, nach der viele dieser Kinder mit einer besonderen geistig-seelischen Anlage auf die Welt kämen, dann von ihrer Umwelt nicht verstanden würden und erst aufgrund der resultierenden Anpassungsschwierigkeiten ihre Symptome entwickelten. Therapeutisch setzte er demzufolge auf ein Verständnisbemühen und die achtsame liebevolle Anerkennung des Besonderen, das diese Kinder verkörpern. Bei den von ihm so benannten "Sternkindern" spürte er hoffnungsvoll die vermisste Wachheit und die Bereitschaft, freie und ungeteilte Aufmerksamkeit zu verwirklichen.