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Der gesunde Adipöse

Das Kontinuum zwischen gesunder und kranker Adipositas - Aspekte der Gesundheitsförderung, Prävention, Diagnostik und Therapie

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  • 336 stron
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Epidemiologische Studien zeigen, dass übergewichtige und adipöse Personen mit guter kardiorespiratorischer Kapazität ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen haben als Normalgewichtige mit niedriger Fitness. Einige adipöse Erwachsene und Kinder gelten sogar als "stoffwechselgesund". Diese Erkenntnisse führen zu einer aktuellen und notwendigen interdisziplinären Debatte über gesunde und ungesunde Adipositas sowie über förderliche und hinderliche Steuerungen des Ess- und Bewegungsverhaltens. Diagnostik, Interventionen und deren Evaluation sollten sich nicht nur am Gewicht oder dem oft unbegründeten Ziel des Gewichtsverlusts orientieren, sondern erfordern einen inter- und intradisziplinären Ansatz. Interdisziplinarität bedeutet die Einbeziehung von Konzepten aus Ernährungswissenschaft, Genetik, Medizin, Pädagogik, Physiotherapie, Psychologie, Soziologie und Sportwissenschaft. Die Komplexität der Planung zeigt sich darin, dass diese Disziplinen als Fächerbündel auftreten. Intradisziplinär in der Medizin könnte dies Innere Medizin, Orthopädie, Pädiatrie, Chirurgie und Gynäkologie umfassen, während die Psychologie klinische, Gesundheits- und Sozialpsychologie einbezieht, um Informationen zu vermitteln, die Menschen in Richtung optimaler Gesundheit beeinflussen können.

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Der gesunde Adipöse, Elisabeth Ardelt Gattinger

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der gesunde Adipöse
Podtytuł
Das Kontinuum zwischen gesunder und kranker Adipositas - Aspekte der Gesundheitsförderung, Prävention, Diagnostik und Therapie
Język
niemiecki
Wydawca
Huber
Rok wydania
2014
Oprawa
miękka
Liczba stron
336
ISBN10
3456854951
ISBN13
9783456854953
Seria
Opis
Epidemiologische Studien zeigen, dass übergewichtige und adipöse Personen mit guter kardiorespiratorischer Kapazität ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen haben als Normalgewichtige mit niedriger Fitness. Einige adipöse Erwachsene und Kinder gelten sogar als "stoffwechselgesund". Diese Erkenntnisse führen zu einer aktuellen und notwendigen interdisziplinären Debatte über gesunde und ungesunde Adipositas sowie über förderliche und hinderliche Steuerungen des Ess- und Bewegungsverhaltens. Diagnostik, Interventionen und deren Evaluation sollten sich nicht nur am Gewicht oder dem oft unbegründeten Ziel des Gewichtsverlusts orientieren, sondern erfordern einen inter- und intradisziplinären Ansatz. Interdisziplinarität bedeutet die Einbeziehung von Konzepten aus Ernährungswissenschaft, Genetik, Medizin, Pädagogik, Physiotherapie, Psychologie, Soziologie und Sportwissenschaft. Die Komplexität der Planung zeigt sich darin, dass diese Disziplinen als Fächerbündel auftreten. Intradisziplinär in der Medizin könnte dies Innere Medizin, Orthopädie, Pädiatrie, Chirurgie und Gynäkologie umfassen, während die Psychologie klinische, Gesundheits- und Sozialpsychologie einbezieht, um Informationen zu vermitteln, die Menschen in Richtung optimaler Gesundheit beeinflussen können.