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Berliner Unterwelten: Tour 2 - Vom Flakturm zum Trümmerberg

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Die Begleitbroschüre zur „Tour 2 - Vom Flakturm zum Trümmerberg“ behandelt die Flaktürme in Berlin, Hamburg und Wien. Auf Hitlers persönlichen Befehl begann im September 1940 die Planung dieser Türme, die den Berliner Innenstadtbereich vor Bombenangriffen schützen sollten. Zwischen Herbst 1940 und Frühjahr 1942 wurden in Berlin drei Flakturmpaare errichtet, darunter eines im Volkspark Humboldthain. Mit Abmessungen von etwa 70 mal 70 Metern und einer Höhe von rund 42 Metern stachen die Bunker aus ihrer Umgebung hervor. Unter den dicken Stahlbetondecken fanden viele Zivilisten Schutz. Nach dem Krieg sprengten die Alliierten die Flaktürme, wobei die Nordseite des Geschützturms im Humboldthain erhalten blieb, um die nahegelegenen Gleisanlagen nicht zu beschädigen. Bis 1950 wurden dort etwa 1,4 Millionen Kubikmeter Schutt abgeladen, wodurch zwei Trümmerberge entstanden und die Bunkerruinen weitgehend übererdet wurden. Seit April 2004 bieten wir Führungen durch das Innere der Flakturmruine im Volkspark Humboldthain an. Bei diesen Rundgängen werden zwei von sieben Geschossen der größten Bunkeranlage Berlins gezeigt, während Informationstafeln die Geschichte des Bauwerks erläutern. Die aktiven Vereinsmitglieder haben in über 8.000 Arbeitsstunden mehr als 1.400 Kubikmeter Trümmerschutt bewegt und ein Winterquartier für Fledermäuse geschaffen, weshalb die Führungen nur von April bis Oktober angeboten werden.

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Berliner Unterwelten: Tour 2 - Vom Flakturm zum Trümmerberg, Henry Gidom

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Berliner Unterwelten: Tour 2 - Vom Flakturm zum Trümmerberg
Język
niemiecki
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
40
ISBN10
3943112225
ISBN13
9783943112221
Seria
Opis
Die Begleitbroschüre zur „Tour 2 - Vom Flakturm zum Trümmerberg“ behandelt die Flaktürme in Berlin, Hamburg und Wien. Auf Hitlers persönlichen Befehl begann im September 1940 die Planung dieser Türme, die den Berliner Innenstadtbereich vor Bombenangriffen schützen sollten. Zwischen Herbst 1940 und Frühjahr 1942 wurden in Berlin drei Flakturmpaare errichtet, darunter eines im Volkspark Humboldthain. Mit Abmessungen von etwa 70 mal 70 Metern und einer Höhe von rund 42 Metern stachen die Bunker aus ihrer Umgebung hervor. Unter den dicken Stahlbetondecken fanden viele Zivilisten Schutz. Nach dem Krieg sprengten die Alliierten die Flaktürme, wobei die Nordseite des Geschützturms im Humboldthain erhalten blieb, um die nahegelegenen Gleisanlagen nicht zu beschädigen. Bis 1950 wurden dort etwa 1,4 Millionen Kubikmeter Schutt abgeladen, wodurch zwei Trümmerberge entstanden und die Bunkerruinen weitgehend übererdet wurden. Seit April 2004 bieten wir Führungen durch das Innere der Flakturmruine im Volkspark Humboldthain an. Bei diesen Rundgängen werden zwei von sieben Geschossen der größten Bunkeranlage Berlins gezeigt, während Informationstafeln die Geschichte des Bauwerks erläutern. Die aktiven Vereinsmitglieder haben in über 8.000 Arbeitsstunden mehr als 1.400 Kubikmeter Trümmerschutt bewegt und ein Winterquartier für Fledermäuse geschaffen, weshalb die Führungen nur von April bis Oktober angeboten werden.