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Abendmahl in Teufels Küche

über die Mysterien der Warenwelt

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  • 374 strony
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Konsum statt Religion? Einkaufszentren statt Gotteshäuser? Warenparadiese statt Himmel? Einkaufszentren und Großkaufhäuser: Tempel und Kathedralen des Konsums? Marketingspezialisten sind dieser Meinung. Konsumkritiker sprechen dagegen von Warenhöllen und trügerischen Einkaufsparadiesen. Paradies, Hölle, Tempel: Woher diese Selbstverständlichkeit, das Marktgeschehen mit religiösen Begriffen zu umschreiben? Historisch betrachtet waren die Sphäre des Kultes und des Tausches immer eng verknüpft. Messen und Märkte florierten neben Kirchen und Wallfahrtsorten; Reliquien wurden nicht nur wie Waren gehandelt, sondern auch hinter Glasfenstern zur Schau gestellt. Inzwischen haben die westlichen Konsumgesellschaften den religiösen Rahmen weitgehend abgeworfen. Nicht mehr die christliche Mahlgemeinschaft, sondern die Warenzirkulation allein soll die Menschen verbinden. Hat die Logik des Marktes, so die Frage von Gabriele Sorgos Studie, die Ordnung des heiligen Kosmos ersetzt oder führt sie uns in ein konsumistisches Chaos, eben in Teufels Küche?

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Abendmahl in Teufels Küche, Gabriele Sorgo

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Abendmahl in Teufels Küche
Podtytuł
über die Mysterien der Warenwelt
Język
niemiecki
Wydawca
Styria
Rok wydania
2006
Oprawa
miękka
Liczba stron
374
ISBN10
3222132003
ISBN13
9783222132001
Seria
Opis
Konsum statt Religion? Einkaufszentren statt Gotteshäuser? Warenparadiese statt Himmel? Einkaufszentren und Großkaufhäuser: Tempel und Kathedralen des Konsums? Marketingspezialisten sind dieser Meinung. Konsumkritiker sprechen dagegen von Warenhöllen und trügerischen Einkaufsparadiesen. Paradies, Hölle, Tempel: Woher diese Selbstverständlichkeit, das Marktgeschehen mit religiösen Begriffen zu umschreiben? Historisch betrachtet waren die Sphäre des Kultes und des Tausches immer eng verknüpft. Messen und Märkte florierten neben Kirchen und Wallfahrtsorten; Reliquien wurden nicht nur wie Waren gehandelt, sondern auch hinter Glasfenstern zur Schau gestellt. Inzwischen haben die westlichen Konsumgesellschaften den religiösen Rahmen weitgehend abgeworfen. Nicht mehr die christliche Mahlgemeinschaft, sondern die Warenzirkulation allein soll die Menschen verbinden. Hat die Logik des Marktes, so die Frage von Gabriele Sorgos Studie, die Ordnung des heiligen Kosmos ersetzt oder führt sie uns in ein konsumistisches Chaos, eben in Teufels Küche?