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Mit meinem Tod will ich den tiefsten Protest gegen die Untätigkeit, mit der die Welt zuschaut und die Ausrottung des jüdischen Volkes zuläßt, zum Ausdruck bringen... Diese Worte stammen aus dem Abschiedsbrief von Szmul Zygielbojm, einem Mitglied des Nationalrates der Republik Polen, der sich am 12. Mai 1943 in London das Leben nahm, um auf die Massenvernichtung der Juden aufmerksam zu machen. Geboren 1895 in einer armen jüdischen Familie in der Nähe von Lublin, begann Zygielbojm bereits mit acht Jahren zu arbeiten und wurde später Politiker der jüdischen sozialistischen Partei "Bund". Im März 1942 wurde er als jüdischer Vertreter in die polnische Exilregierung nach London entsandt. Dort erfuhr er von den Gräueltaten gegen die Juden und versuchte, die Nachrichten in der freien Welt zu verbreiten. Aleksander Rowinski hat Zygielbojms Biografie seit den 1970er Jahren erforscht, in Warschau, London und im Archiv des "Bund" in New York recherchiert und Zeitzeugen befragt. Gemeinsam mit einem überlebenden Bruder Zygielbojms besuchte er Orte, an denen die Familie lebte, und zeichnete ein faszinierendes Bild jüdischen Lebens in Ostpolen. Zudem wird Zygielbojms fragmentarischer Bericht über seine Reise in die freie Welt, die ihn von Lodz über Nazi-Deutschland nach Belgien führte, als außergewöhnliche historische Quelle erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht.
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Zygielbojms Reise, Aleksander Rowiński
- Język
- Rok wydania
- 2004
- Oprawa
- (twarda)
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- Tytuł
- Zygielbojms Reise
- Podtytuł
- eine Spurensuche
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Aleksander Rowiński
- Wydawca
- fibre
- Rok wydania
- 2004
- Oprawa
- twarda
- Liczba stron
- 369
- ISBN10
- 3929759802
- ISBN13
- 9783929759808
- Seria
- Tagi
- Tematy historyczne, Niemcy, XX wiek, Wspomnienia, Holokaust, Liryka, Polska, Holandia, Belgia
- Opis
- Mit meinem Tod will ich den tiefsten Protest gegen die Untätigkeit, mit der die Welt zuschaut und die Ausrottung des jüdischen Volkes zuläßt, zum Ausdruck bringen... Diese Worte stammen aus dem Abschiedsbrief von Szmul Zygielbojm, einem Mitglied des Nationalrates der Republik Polen, der sich am 12. Mai 1943 in London das Leben nahm, um auf die Massenvernichtung der Juden aufmerksam zu machen. Geboren 1895 in einer armen jüdischen Familie in der Nähe von Lublin, begann Zygielbojm bereits mit acht Jahren zu arbeiten und wurde später Politiker der jüdischen sozialistischen Partei "Bund". Im März 1942 wurde er als jüdischer Vertreter in die polnische Exilregierung nach London entsandt. Dort erfuhr er von den Gräueltaten gegen die Juden und versuchte, die Nachrichten in der freien Welt zu verbreiten. Aleksander Rowinski hat Zygielbojms Biografie seit den 1970er Jahren erforscht, in Warschau, London und im Archiv des "Bund" in New York recherchiert und Zeitzeugen befragt. Gemeinsam mit einem überlebenden Bruder Zygielbojms besuchte er Orte, an denen die Familie lebte, und zeichnete ein faszinierendes Bild jüdischen Lebens in Ostpolen. Zudem wird Zygielbojms fragmentarischer Bericht über seine Reise in die freie Welt, die ihn von Lodz über Nazi-Deutschland nach Belgien führte, als außergewöhnliche historische Quelle erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht.