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Iberoromanische Texte - 8: Genoveva oder Die Tragödie in der Rua das Flores

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  • 389 stron
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Diese Geschichte einer inzestuösen Liebesbeziehung zwischen einer alternden Kokotte und einem jungen Mann verlegt die Ödipus-Tragödie – mit Abstrichen – in das Lissabon des Fin de Siècle. Ihr Verfasser, Portugals bedeutendster Romancier des 19. Jahrhunderts, Eça de Queiroz (1845-1900), hatte sie 1877 als handschriftliche Rohfassung entworfen und danach das Manuskript ohne Korrekturen und Titel in einer Schublade versenkt. Erst über ein Jahrhundert später sollte es wiederentdeckt werden und mehrere Drucklegungen erfahren. Die Frage, warum der Autor dieses umfangreiche Brouillon verworfen hatte, lässt sich heute kaum mehr beantworten. Sein inhaltliches und stilistisches Gepräge weist jedoch bereits auf die sich in den späteren Romanen manifestierende Abkehr des Autors von der naturalistischen Schule hin. Dem an literarischen Produktionsabläufen interessierten Leser bietet es Gelegenheit, einen Roman Eça de Queiroz’ in seiner ersten Entstehungsphase kennen zu lernen.

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Iberoromanische Texte - 8: Genoveva oder Die Tragödie in der Rua das Flores, José Maria Eca de Queiroz, Johann Pögl

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
120,99 zł

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Tytuł
Iberoromanische Texte - 8: Genoveva oder Die Tragödie in der Rua das Flores
Język
niemiecki
Wydawca
Praesens
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
Liczba stron
389
ISBN10
3706909502
ISBN13
9783706909501
Seria
Opis
Diese Geschichte einer inzestuösen Liebesbeziehung zwischen einer alternden Kokotte und einem jungen Mann verlegt die Ödipus-Tragödie – mit Abstrichen – in das Lissabon des Fin de Siècle. Ihr Verfasser, Portugals bedeutendster Romancier des 19. Jahrhunderts, Eça de Queiroz (1845-1900), hatte sie 1877 als handschriftliche Rohfassung entworfen und danach das Manuskript ohne Korrekturen und Titel in einer Schublade versenkt. Erst über ein Jahrhundert später sollte es wiederentdeckt werden und mehrere Drucklegungen erfahren. Die Frage, warum der Autor dieses umfangreiche Brouillon verworfen hatte, lässt sich heute kaum mehr beantworten. Sein inhaltliches und stilistisches Gepräge weist jedoch bereits auf die sich in den späteren Romanen manifestierende Abkehr des Autors von der naturalistischen Schule hin. Dem an literarischen Produktionsabläufen interessierten Leser bietet es Gelegenheit, einen Roman Eça de Queiroz’ in seiner ersten Entstehungsphase kennen zu lernen.