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Phänomenologie und Idee

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Die kleine Abhandlung geht davon aus, dass bloße Wahrnehmung und Idee nicht zwei a priori nicht miteinander verschränk Bereiche sind. Wahrnehmen, wie es etwa in der berühmten Beschreibung der Baumwurzel in Sartres 'Der Ekel' dargestellt wird, schließt jede Idee aus. Erst der Rückbezug auf ein transzendentales Bewusstsein, wie bei Kant, ermöglicht es, Ideen auf Wahrnehmung zu projizieren, während es in der Position Husserls in dessen doppelter Bewegung einer Intentionalität zu den Dingen selbst und der steten Rückbeziehung auf das subjektive Bewusstsein als unmöglich erscheint, den Bereich der ewigen Ideen eindeutig von dem Wahrgenommenen zu trennen. Im Gegensatz zu Husserl plädiert der Autor für die Bergson’sche Position, zwischen innerer Dauer und äußerer Verräumlichung zu unterscheiden, als einziger Möglichkeit, den starken Dualismus Kants zu überwinden.

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Phänomenologie und Idee, Jürgen Brankel

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
140,99 zł

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Tytuł
Phänomenologie und Idee
Język
niemiecki
Rok wydania
2010
Oprawa
miękka
Liczba stron
77
ISBN10
3851325834
ISBN13
9783851325836
Seria
Opis
Die kleine Abhandlung geht davon aus, dass bloße Wahrnehmung und Idee nicht zwei a priori nicht miteinander verschränk Bereiche sind. Wahrnehmen, wie es etwa in der berühmten Beschreibung der Baumwurzel in Sartres 'Der Ekel' dargestellt wird, schließt jede Idee aus. Erst der Rückbezug auf ein transzendentales Bewusstsein, wie bei Kant, ermöglicht es, Ideen auf Wahrnehmung zu projizieren, während es in der Position Husserls in dessen doppelter Bewegung einer Intentionalität zu den Dingen selbst und der steten Rückbeziehung auf das subjektive Bewusstsein als unmöglich erscheint, den Bereich der ewigen Ideen eindeutig von dem Wahrgenommenen zu trennen. Im Gegensatz zu Husserl plädiert der Autor für die Bergson’sche Position, zwischen innerer Dauer und äußerer Verräumlichung zu unterscheiden, als einziger Möglichkeit, den starken Dualismus Kants zu überwinden.