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Liberalismus und soziale Frage in Österreich

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  • 280 stron
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Im Jahre 1867 trat mit der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung ein völlig neues Element in das politische Geschehen ein, dessen grundlegende Bedeutung den österreichischen Liberalen sogleich bewußt wurde. Die Studie untersucht das Verhältnis des liberalen Bürgertums zur frühen österreichischen Arbeiterbewegung; sie beschreibt die allmähliche Trennung von Liberalismus und Sozialdemokratie, die sich in den Auseinandersetzungen zwischen „Selbsthilflern“ und „Staatshilflern“, zwischen „Gemäßigten“ und „Radikalen“ manifestierte, konstatiert aber, daß trotz der nach außen hin raschen Polarisierung zahlreiche liberale Elemente (Bildungsgläubigkeit, Antiklerikalismus, großdeutsche Einstellung usw.) in die österreichische Arbeiterbewegung eingeflossen sind. Ausführlich werden die sozialen Vorstellungen der österreichischen Liberalen analysiert, die lange Zeit völlig von manchesterliberalen Theorien be-herrscht waren, weshalb jede sozialpolitische Initiative des Staates strikt abgelehnt wurde. Im Gegensatz zu den um-fassend geführten theoretischen Diskussionen waren daher die parlamentarischen Aktivitäten der Liberalen im sozial-politischen Bereich sehr spärlich und führten - abgesehen von dem für die Gewerkschaftsbewegung epochalen Koaliti-onsgesetz des Jahres 1870 - in der liberalen Ära zu keinen gesetzgeberischen Maßnahmen.

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Liberalismus und soziale Frage in Österreich, Wilhelm Wadl

Język
Rok wydania
1987
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
102,99 zł

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Tytuł
Liberalismus und soziale Frage in Österreich
Język
niemiecki
Oprawa
miękka
Liczba stron
280
ISBN10
3700109717
ISBN13
9783700109716
Seria
Opis
Im Jahre 1867 trat mit der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung ein völlig neues Element in das politische Geschehen ein, dessen grundlegende Bedeutung den österreichischen Liberalen sogleich bewußt wurde. Die Studie untersucht das Verhältnis des liberalen Bürgertums zur frühen österreichischen Arbeiterbewegung; sie beschreibt die allmähliche Trennung von Liberalismus und Sozialdemokratie, die sich in den Auseinandersetzungen zwischen „Selbsthilflern“ und „Staatshilflern“, zwischen „Gemäßigten“ und „Radikalen“ manifestierte, konstatiert aber, daß trotz der nach außen hin raschen Polarisierung zahlreiche liberale Elemente (Bildungsgläubigkeit, Antiklerikalismus, großdeutsche Einstellung usw.) in die österreichische Arbeiterbewegung eingeflossen sind. Ausführlich werden die sozialen Vorstellungen der österreichischen Liberalen analysiert, die lange Zeit völlig von manchesterliberalen Theorien be-herrscht waren, weshalb jede sozialpolitische Initiative des Staates strikt abgelehnt wurde. Im Gegensatz zu den um-fassend geführten theoretischen Diskussionen waren daher die parlamentarischen Aktivitäten der Liberalen im sozial-politischen Bereich sehr spärlich und führten - abgesehen von dem für die Gewerkschaftsbewegung epochalen Koaliti-onsgesetz des Jahres 1870 - in der liberalen Ära zu keinen gesetzgeberischen Maßnahmen.