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Schwarze Haut, weiße Masken

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»Die Explosion wird nicht heute stattfinden. Es ist zu früh … oder zu spät. Ich komme nicht bewaffnet mit entscheidenden Wahrheiten. Mein Bewusstsein ist nicht von bedeutsamen Lichtblitzen durchzuckt. Gleichwohl meine ich, in aller Heiterkeit, dass es gut wäre, wenn einige Dinge gesagt würden. Diese Dinge werde ich sagen, nicht schreien. Denn schon lange ist der Schrei aus meinem Leben gewichen.« Frantz Fanon, aufgewachsen im postkolonialen Martinique und als Arzt in psychiatrischen Kliniken tätig, beleuchtet in seinem Werk die psychische Dimension des kolonisierten Menschen. Er thematisiert die Entfremdung, die aus der kolonialen Situation resultiert, in der Schwarze und Weiße neurotisch komplementär agieren. Die Welt der Weißen wird zum unerreichbaren Maßstab für die Schwarzen. Fanon setzt sich theoretisch mit Philosophen und Psychoanalytikern auseinander, wobei Lacans Spiegelstadium und Sartres Phänomenologie des Blicks zentral sind. Später engagiert er sich in der algerischen Unabhängigkeitsbewegung und wird posthum durch sein antikolonialistisches Manifest bekannt. Seine psychoanalytische Auseinandersetzung mit Kolonialität wurde erst in den 1980er Jahren wiederentdeckt. Der Text bleibt in der Übersetzung von Eva Moldenhauer, um die Brutalität der Sprache nicht zu verschleiern. Fanon, geboren 1925 in Martinique, studierte Medizin und Philosophie und wandte sich von der Négritude-Bewegung ab, um die aktive Selbstbehauptung

Wydanie

Zakup książki

Schwarze Haut, weiße Masken, Frantz Fanon

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
73,19 zł

Metody płatności

4,2
Bardzo dobra
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Tytuł
Schwarze Haut, weiße Masken
Język
niemiecki
Rok wydania
2015
Oprawa
twarda
Liczba stron
215
ISBN10
3851327829
ISBN13
9783851327823
Pierwsze wydanie
1952
Oryginalna nazwa
Peau noire, masques blancs
Ocena
4,15 z 5
Opis
»Die Explosion wird nicht heute stattfinden. Es ist zu früh … oder zu spät. Ich komme nicht bewaffnet mit entscheidenden Wahrheiten. Mein Bewusstsein ist nicht von bedeutsamen Lichtblitzen durchzuckt. Gleichwohl meine ich, in aller Heiterkeit, dass es gut wäre, wenn einige Dinge gesagt würden. Diese Dinge werde ich sagen, nicht schreien. Denn schon lange ist der Schrei aus meinem Leben gewichen.« Frantz Fanon, aufgewachsen im postkolonialen Martinique und als Arzt in psychiatrischen Kliniken tätig, beleuchtet in seinem Werk die psychische Dimension des kolonisierten Menschen. Er thematisiert die Entfremdung, die aus der kolonialen Situation resultiert, in der Schwarze und Weiße neurotisch komplementär agieren. Die Welt der Weißen wird zum unerreichbaren Maßstab für die Schwarzen. Fanon setzt sich theoretisch mit Philosophen und Psychoanalytikern auseinander, wobei Lacans Spiegelstadium und Sartres Phänomenologie des Blicks zentral sind. Später engagiert er sich in der algerischen Unabhängigkeitsbewegung und wird posthum durch sein antikolonialistisches Manifest bekannt. Seine psychoanalytische Auseinandersetzung mit Kolonialität wurde erst in den 1980er Jahren wiederentdeckt. Der Text bleibt in der Übersetzung von Eva Moldenhauer, um die Brutalität der Sprache nicht zu verschleiern. Fanon, geboren 1925 in Martinique, studierte Medizin und Philosophie und wandte sich von der Négritude-Bewegung ab, um die aktive Selbstbehauptung