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Zirkuszone

Roman

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Im ehemaligen Adelssitz von Si? em, einem Städtchen östlich von Prag, kümmern sich Nonnen um verlassene Kinder, die es aus verschiedenen Ländern hierher verschlagen hat. Unter ihnen ist auch der zwölfjährige Russe Ilja. Die flüchtenden Eltern haben ihn und seinen behinderten kleinen Bruder zurückgelassen. Der Alltag der Kinder ändert sich jäh, als Soldaten das »Heimdaheim« stürmen und die katholischen Schwestern deportieren. Unter der Leitung des Kommandanten dominiert ein militärischer Drill. Bücher werden verbrannt, die Vergangenheit umgeschrieben und Ilja zum Saboteur ausgebildet. Als Gerüchte über eine bevorstehende Invasion der Armeen der Warschauer-Pakt-Staaten Si? em erreichen, bricht im Heim Chaos aus. Viele Jungen schließen sich den Rebellen in der »Si? emer Autonomen Zone« an. Ilja entdeckt auf einem einrückenden sowjetischen Panzer seinen Vater, Hauptmann Jegorow. Als Dolmetscher und Kartenleser lotst Ilja die Okkupanten durch die verwüstete Landschaft, in der Zwerge, tote Giraffen und Kamele auftauchen: versprengte Teile eines sozialistischen Musterzirkus aus der DDR. Die Geschichte, wie schließlich tschechische Einheiten nach Bayern eindringen und einen Dritten Weltkrieg heraufbeschwören, der die »Zirkuszone« auslöschen wird, ist weit mehr als Karneval und Satire.

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Zirkuszone, Jáchym Topol

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(twarda)
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3,9
Bardzo dobra
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Tytuł
Zirkuszone
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2007
Oprawa
twarda
Liczba stron
316
ISBN10
3518418874
ISBN13
9783518418871
Seria
Oryginalna nazwa
Kloktat dehet
Ocena
3,9 z 5
Opis
Im ehemaligen Adelssitz von Si? em, einem Städtchen östlich von Prag, kümmern sich Nonnen um verlassene Kinder, die es aus verschiedenen Ländern hierher verschlagen hat. Unter ihnen ist auch der zwölfjährige Russe Ilja. Die flüchtenden Eltern haben ihn und seinen behinderten kleinen Bruder zurückgelassen. Der Alltag der Kinder ändert sich jäh, als Soldaten das »Heimdaheim« stürmen und die katholischen Schwestern deportieren. Unter der Leitung des Kommandanten dominiert ein militärischer Drill. Bücher werden verbrannt, die Vergangenheit umgeschrieben und Ilja zum Saboteur ausgebildet. Als Gerüchte über eine bevorstehende Invasion der Armeen der Warschauer-Pakt-Staaten Si? em erreichen, bricht im Heim Chaos aus. Viele Jungen schließen sich den Rebellen in der »Si? emer Autonomen Zone« an. Ilja entdeckt auf einem einrückenden sowjetischen Panzer seinen Vater, Hauptmann Jegorow. Als Dolmetscher und Kartenleser lotst Ilja die Okkupanten durch die verwüstete Landschaft, in der Zwerge, tote Giraffen und Kamele auftauchen: versprengte Teile eines sozialistischen Musterzirkus aus der DDR. Die Geschichte, wie schließlich tschechische Einheiten nach Bayern eindringen und einen Dritten Weltkrieg heraufbeschwören, der die »Zirkuszone« auslöschen wird, ist weit mehr als Karneval und Satire.