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Die Rückkehr in die graue Heimatstadt und der Besuch beim kranken Vater werden für Édouard Louis zum Ausgangspunkt einer bewegenden Erzählung über die Beziehung zu seinem Vater und der gesamten Familie. Der fünfzigjährige Mann steht am Ende seines Lebens, und der Sohn versucht, ihre von Scham, Homophobie und Armut zerrüttete Verbindung zu verstehen. Zärtlichkeit und Liebe könnten sie versöhnen, doch der kritische Blick des Autors auf das erniedrigende französische Sozialsystem verleiht dieser Botschaft einen rebellischen Unterton. Louis äußert seinen Unmut über die Entfremdung und Grausamkeit des Staates gegenüber den Armen und widerspricht der Idee, dass der Einzelne allein für sein Schicksal verantwortlich ist, während die systemische Ungerechtigkeit ignoriert wird. Er warnt die französischen Eliten vor der zunehmenden Armut und dem Zorn der unteren Klassen, die vom Staat vergessen werden. Diese Kombination aus Zärtlichkeit, Liebe, Vergebung und Wut über soziale Ungleichheit macht das Buch tief berührend und einprägsam. Louis wird zunehmend kritisch und radikal, und sein Werk ist nicht nur eine Geschichte der Gewalt, sondern auch ein Angriff auf die Politik und die Eliten, die über das Schicksal der Individuen entscheiden.
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Qui a tué mon père, Édouard Louis
- Język
- Rok wydania
- 2022
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Qui a tué mon père
- Język
- niemiecki, francuski
- Autorzy
- Édouard Louis
- Wydawca
- Klett Sprachen GmbH
- Rok wydania
- 2022
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 54
- ISBN10
- 3125974011
- ISBN13
- 9783125974012
- Seria
- Tagi
- Rodzina, Polityka, Francja, LGBTQ+, Prezenty dla dziadka, Prezenty dla kobiet, Społeczeństwo, Wspomnienia, Literatura francuska, Przemoc, Dzieciństwo, Bieda, Ojciec, Homoseksualność, Problemy, Ojcowie i synowie, Bezrobocie, Klasy społeczne
- Pierwsze wydanie
- 2018
- Oryginalna nazwa
- Qui a tué mon père
- Ocena
- 4,1 z 5
- Opis
- Die Rückkehr in die graue Heimatstadt und der Besuch beim kranken Vater werden für Édouard Louis zum Ausgangspunkt einer bewegenden Erzählung über die Beziehung zu seinem Vater und der gesamten Familie. Der fünfzigjährige Mann steht am Ende seines Lebens, und der Sohn versucht, ihre von Scham, Homophobie und Armut zerrüttete Verbindung zu verstehen. Zärtlichkeit und Liebe könnten sie versöhnen, doch der kritische Blick des Autors auf das erniedrigende französische Sozialsystem verleiht dieser Botschaft einen rebellischen Unterton. Louis äußert seinen Unmut über die Entfremdung und Grausamkeit des Staates gegenüber den Armen und widerspricht der Idee, dass der Einzelne allein für sein Schicksal verantwortlich ist, während die systemische Ungerechtigkeit ignoriert wird. Er warnt die französischen Eliten vor der zunehmenden Armut und dem Zorn der unteren Klassen, die vom Staat vergessen werden. Diese Kombination aus Zärtlichkeit, Liebe, Vergebung und Wut über soziale Ungleichheit macht das Buch tief berührend und einprägsam. Louis wird zunehmend kritisch und radikal, und sein Werk ist nicht nur eine Geschichte der Gewalt, sondern auch ein Angriff auf die Politik und die Eliten, die über das Schicksal der Individuen entscheiden.


