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Die Unsterblichkeit

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  • 415 stron
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In einem Fitness-Club über den Dächern von Paris sitzt Milan Kundera, Autor und Figur der Unsterblichkeit, und beobachtet, wie eine etwa sechzigjährige Frau Schwimmstunden nimmt. Zum Abschied winkt sie dem Schwimmlehrer noch einmal zu und macht dabei eine so graziöse Handbewegung, daß der Betrachter beschließt, diese Geste, die die ganze unerträgliche Leichtigkeit des Seins zu enthalten scheint, der Heldin seines Romans, Agnes, zum Geschenk zu machen. Als würden auch wir auf diese Weise in den Roman gewunken: zu Agnes, der scheinbar Ätherischen, die ein erotisches Doppelleben führt; zu Laura, ihrer ein bißchen sentimentalen Schwester, die mit dem Journalisten Bernard nicht glücklich werden darf, weil dessen Geschwätz im Radio den Autor jeden Morgen zum Wahnsinn treibt; und zu Paul, der – auf seine Weise – bei den Schwestern seine Spuren hinterläßt. Darüber unterhalten sich auf höherer Ebene, im Jenseits: Goethe (in Pantoffeln, mit einer Sonnenblende am Stirnband) und Hemingway. Aber es gibt in diesem musikalischen Roman eben nicht nur die 'große Unsterblichkeit' der Berühmten, sondern auch diese graziöse Handbewegung, die unvergessen bleibt: aufgehoben für alle Zeiten und unsterblich geworden in diesem Roman.

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W magazynie mamy łącznie książkiDie Unsterblichkeit(1999)

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Die Unsterblichkeit, Susanna Roth, Milan Kundera

Język
Rok wydania
1999
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
24,99 zł

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4,2
Bardzo dobra
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Tytuł
Die Unsterblichkeit
Język
niemiecki
Rok wydania
1999
Oprawa
miękka
Liczba stron
415
ISBN10
3596106729
ISBN13
9783596106721
Seria
Kategorie
Ocena
4,15 z 5
Opis
In einem Fitness-Club über den Dächern von Paris sitzt Milan Kundera, Autor und Figur der Unsterblichkeit, und beobachtet, wie eine etwa sechzigjährige Frau Schwimmstunden nimmt. Zum Abschied winkt sie dem Schwimmlehrer noch einmal zu und macht dabei eine so graziöse Handbewegung, daß der Betrachter beschließt, diese Geste, die die ganze unerträgliche Leichtigkeit des Seins zu enthalten scheint, der Heldin seines Romans, Agnes, zum Geschenk zu machen. Als würden auch wir auf diese Weise in den Roman gewunken: zu Agnes, der scheinbar Ätherischen, die ein erotisches Doppelleben führt; zu Laura, ihrer ein bißchen sentimentalen Schwester, die mit dem Journalisten Bernard nicht glücklich werden darf, weil dessen Geschwätz im Radio den Autor jeden Morgen zum Wahnsinn treibt; und zu Paul, der – auf seine Weise – bei den Schwestern seine Spuren hinterläßt. Darüber unterhalten sich auf höherer Ebene, im Jenseits: Goethe (in Pantoffeln, mit einer Sonnenblende am Stirnband) und Hemingway. Aber es gibt in diesem musikalischen Roman eben nicht nur die 'große Unsterblichkeit' der Berühmten, sondern auch diese graziöse Handbewegung, die unvergessen bleibt: aufgehoben für alle Zeiten und unsterblich geworden in diesem Roman.