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Die Jakobsbücher oder Eine grosse Reise über sieben Grenzen, durch fünf Sprachen und drei grosse Religionen, die kleinen nicht mitgerechnet - eine Reise, erzählt von den Toten und von der Autorin ergänzt mit der Methode der Konjektur, as mancherlei Büchern geschöpft und bereichert durch die Imagination, die grösste natürliche Gabe des Menschen - den Klugen zum Gedächtnis, den Landsleuten zur Besinnung, den Laien zur erbaulichen Lehre, den Melancholikern zur Zerstreuung

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Er galt als Luther der Juden – seine Anhänger sahen in ihm einen Messias, für seine Gegner war er ein Scharlatan, ja Ketzer. Jakob Frank war eine der schillerndsten Gestalten im Europa des 18. Jahrhunderts. Die Religionen waren ihm wie Schuhe, die man auf dem Weg zum Herrn wechseln könne: Er war Jude, bevor er mit seiner Gefolgschaft zum Islam und dann zum Katholizismus konvertierte. Er war ein Grenzgänger, der, aus dem ostjüdischen Schtetl stammend, das Habsburger und das Osmanische Reich durchstreifte und sich schließlich in Offenbach am Main niederließ. »Die Jakobsbücher« sind das vielstimmige Porträt einer faszinierenden Figur, deren Lebensgeschichte zum Vexierbild einer Welt im Umbruch wird. Olga Tokarczuk hat einen historischen Roman über unsere Gegenwart geschrieben, der zugleich ein Plädoyer für Toleranz und Vielfalt ist. Ihr Opus magnum, vom Nobelpreiskomitee explizit in der Begründung erwähnt.

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Die Jakobsbücher oder Eine grosse Reise über sieben Grenzen, durch fünf Sprachen und drei grosse Religionen, die kleinen nicht mitgerechnet - eine Reise, erzählt von den Toten und von der Autorin ergänzt mit der Methode der Konjektur, as mancherlei Büchern geschöpft und bereichert durch die Imagination, die grösste natürliche Gabe des Menschen - den Klugen zum Gedächtnis, den Landsleuten zur Besinnung, den Laien zur erbaulichen Lehre, den Melancholikern zur Zerstreuung, Olga Tokarczuk

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Uszkodzony
Cena
200,79 zł

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4,2
Bardzo dobra
460 Ocena

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Tytuł
Die Jakobsbücher oder Eine grosse Reise über sieben Grenzen, durch fünf Sprachen und drei grosse Religionen, die kleinen nicht mitgerechnet - eine Reise, erzählt von den Toten und von der Autorin ergänzt mit der Methode der Konjektur, as mancherlei Büchern geschöpft und bereichert durch die Imagination, die grösste natürliche Gabe des Menschen - den Klugen zum Gedächtnis, den Landsleuten zur Besinnung, den Laien zur erbaulichen Lehre, den Melancholikern zur Zerstreuung
Język
niemiecki
Rok wydania
2019
Oprawa
twarda
ISBN10
331110014X
ISBN13
9783311100140
Seria
Pierwsze wydanie
2014
Oryginalna nazwa
Księgi Jakubowe
Ocena
4,15 z 5
Opis
Er galt als Luther der Juden – seine Anhänger sahen in ihm einen Messias, für seine Gegner war er ein Scharlatan, ja Ketzer. Jakob Frank war eine der schillerndsten Gestalten im Europa des 18. Jahrhunderts. Die Religionen waren ihm wie Schuhe, die man auf dem Weg zum Herrn wechseln könne: Er war Jude, bevor er mit seiner Gefolgschaft zum Islam und dann zum Katholizismus konvertierte. Er war ein Grenzgänger, der, aus dem ostjüdischen Schtetl stammend, das Habsburger und das Osmanische Reich durchstreifte und sich schließlich in Offenbach am Main niederließ. »Die Jakobsbücher« sind das vielstimmige Porträt einer faszinierenden Figur, deren Lebensgeschichte zum Vexierbild einer Welt im Umbruch wird. Olga Tokarczuk hat einen historischen Roman über unsere Gegenwart geschrieben, der zugleich ein Plädoyer für Toleranz und Vielfalt ist. Ihr Opus magnum, vom Nobelpreiskomitee explizit in der Begründung erwähnt.